Bundeskanzlerin Merkel müsse das Projekt zur Chefsache machen. "Dass sich Frau Merkel lieber in der Weltpolitik bewegt, als zu Hause die Energiewende voranzubringen ist eine traurige Wahrheit, auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland", sagte Kraft. Zudem forderte die SPD-Vizevorsitzende eine Gesamtzuständigkeit eines Bundesministers für die Energiewende. Zugleich lehnte Kraft die von der Bundesregierung geplante steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung auf Kosten der Länder ab. "Wenn die Bundesregierung die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung will, muss sie das auch bezahlen."