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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

=== 

TAGESTHEMA

Disneys erstes Quartal ist gut gelaufen. Höhere Einnahmen des Pay-TV-Anbieters ESPN und mehr Besucher in den Freizeitparks ließen den Gewinn steigen. Der Nettogewinn des Unterhaltungskonzerns stieg auf 1,46 Milliarden US-Dollar, oder 80 Cent pro Aktie. Das sind 12 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das erste Quartal endete bei Disney am 31. Dezember. Der Umsatz stieg um 0,6 Prozent auf 10,78 Milliarden. Analysten hatten in einer Prognose von Thomson Reuters einen Gewinn von 71 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 11,18 Milliarden Dollar erwartet. Die Aktie verlor nachbörslich 1,4 Prozent.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD in Klammern):

22:05 Cisco Systems Inc, Ergebnis 2Q (0,43)

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
    16:30 DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

JAPAN LEISTUNGSBILANZ

Der Leistungsbilanzüberschuss Japans ist 2011 so stark geschrumpft wie nie zuvor. Er schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 43,9 Prozent auf 9,629 Billionen Japanische Yen.

BHP BILLITON

hat für das erste Halbjahr 2011/12 diese Zahlen ausgewiesen (alle Angaben in Mio USD, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Cent:

1. Halbjahr 2011/12      2011/12    2010/11  Prognose 
Umsatz                    37.480    34.166    37.605 
EBITDA underlying         18.743    17.304    19.110 
EBIT underlying           15.689    14.829    15.895 
Erg n. Steuern(1)          9.941    10.524    10.208 
Erg n. Steuern(2)          9.941    10.700    10.208 
Erg/ Aktie                 186,8     189,2     188,1 
 
(1) Nach Anteilen Dritter, inklusive Sondereffekte. 
(2) Nach Anteilen Dritter, exklusive Sondereffekte. 
 
 

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex            98,97    98,41             0,6          0,56 
Brent/ICE           116,19   116,23             0,0         -0,04 

Etwas fester - Brent legte weniger deutlich zu als Öl der Sorte WTI. Händler verwiesen zur Begründung auf Umschichtungen aus Brent in WTI. Zuletzt hatte sich der Abstand zwischen den beiden Sorten deutlich ausgeweitet. Auch die Aussicht auf eine baldige Lösung der Schuldenkrise in Griechenland habe den Markt gestützt, hieß es. An der Nymex erhöhte sich der nächstfällige März-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI um 1,5 Prozent bzw 1,50 Dollar auf 98,41 Dollar. Der März-Kontrakt auf die europäische Referenzsorte Brent stieg an der ICE um 0,3 Prozent bzw 0,30 Dollar auf 116,23 Dollar, markierte damit aber den höchsten Stand seit sechs Monaten.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.748,49      1.745,40       +0,2%          +3,09 
Silber (Spot)         34,21         34,13       +0,2%          +0,08 
Platin (Spot)      1.652,25      1.649,93       +0,1%          +2,32 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.20 Uhr)

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,3276  +0,1% 
EUR/JPY  102,3848  +0,5% 
EUR/CHF    1,2103  +0,1% 
USD/JPY   77,1310  +0,4% 
USD/CHF    0,9117  +0,0% 
GBP/USD    1,5911  +0,1% 
EUR/GBP    0,8344  +0,0% 
 

INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.346,20  +0,11% 
Nasdaq-Future        2.534,25  +0,20% 
Nikkei-225           9.008,56  +1,02% 
Hang-Seng-Index     20.896,68  +0,95% 
Shanghai-Composite   2.336,21  +1,93% 
Kospi                2.003,73  +1,12% 
S&P/ASX 200          4.290,70  +0,39% 
 
 

AKTIEN TOKIO (Schluss)

Fester - Beflügelt von einem schwächeren Yen haben sich die Investoren in Kauflaune gezeigt. Der Anstieg sei über die Futures sowie über Käufe von Automobilwerten getrieben wurden, sagte Mito Securities von Yutaka Yoshii. Gestützt habe dabei vor allem der nachgebende Yen. Gesucht waren Stahlproduzenten, nachdem der anglo-australische Minenkonzern sich zuversichtlich über die längerfristige Nachfrage in China, Indien und anderen Schwellenländer-Märkten geäußert hat. Autowerte wurden mit der Anhebung der Gewinnprognose von Toyota gekauft. Begehrt waren auch Aktien von in den Euroraum exportierenden Unternehmen.

AKTIEN CHINA (Verlauf)

Etwas fester - Die Aktien zeigen sich erholt, nachdem es am Vortag zu kräftigen Verlusten an der Börse in Schanghai gekommen war. Die Gewinne halten sich jedoch in Grenzen, wie Teilnehmer hervorheben. Denn am Markt herrsche im Vorfeld von Konjunkturdaten am Donnerstag und Freitag Unsicherheit, vor allem auch mit Blick auf die Reaktion hierauf von politischer Seite. Aus technischer Sicht befindet sich im Shanghai Composite bei 2.350 Punkten ein Widerstand, wie Deng Wenyuan von Soochow Securities sagt.

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Fester - Anhaltende Käufer ausländischer Investoren haben den Aktienmarkt gestützt. Die Sorgen wegen der griechischen Schuldenkrise sind am Berichtstag in den Hintergrund getreten. Gestützt habe auch die weiterhin reichlich vorhandene Liquidität. Finanzwerte folgten ihren europäischen Pendants nach oben. Auch Schiffahrtswerte und Ölraffinereie-Titel standen auf den Kauflisten.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Einen Kurseinbruch verzeichneten Silicon Graphics (SGI), nachdem der Serverhersteller seinen Gewinnausblick für 2012 mehr als halbiert hatte und auch bei der Bruttomarge die Erwartungen nach unten schraubte. Der Kurs rutschte um 23,5 Prozent ab. Buffalo Wild Wings schnellten um 16,8 Prozent nach oben. Die Restaurantkette verdiente im Schlussquartal 0,73 Dollar je Aktie, wohingegen Analysten lediglich 0,67 Dollar erwartet hatten.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,72 Mrd   0,69 Mrd 
Gewinner        1.719      1.258 
Verlierer       1.307      1.787 
Unverändert       100         86 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       12.878,20       +0,3%         +33,07 
S&P-500                     1.347,05       +0,2%          +2,72 
Nasdaq-Composite            2.904,08       +0,1%          +2,09 
Nasdaq-100                  2.532,06       +0,1%          +3,76 
Nasdaq-100 After Hours      2.532,67        0,0%          +0,61 
 

Etwas fester - Gestiegene Hoffnungen auf ein Ende der Schuldengespräche in Griechenland haben beflügelt. Per Donnerstag solle nun der Abschlussbericht der Troika aus IWF, EZB und EU vorliegen, hieß es aus Quellen deutscher Regierungskreise. Vor diesem Hintergrund erholten sich die Kurse von ihren Abgaben zur Eröffnung aufgrund der schwachen Vorgaben aus Europa. Auch die Aussagen von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats wurden vom Markt positiv aufgenommen. Coca-Cola stiegen um 0,8 Prozent. Mit einem Gewinn je Aktie von 0,79 Dollar wurde im vierten Quartal die Schätzung von 0,77 Dollar leicht übertroffen.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  100-8/32   -17/32     1,97 Prozent 
30-Jährige  99-21/32   -28/32     3,14 Prozent 

Leichter - Hoffnungen auf ein Ende der Schuldengespräche in Griechenland und eine leicht enttäuschende Auktion dreijähriger Titel durch das US-Treasury haben für eine negative Tendenz gesorgt. Die Auktion dreijähriger Titel über 32 Milliarden Dollar sei "mäßig" verlaufen, hieß es von Händlern. Die Bid-to-Cover-Ratio habe mit 3,30 unter dem Durchschnitt von 3,52 der vergangenen vier Auktionen gelegen.

=== 
DJG/ros/raz 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 08, 2012 01:30 ET (06:30 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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