Europas größter Optiker hat sich Ende 2011 bei seinen Beschäftigten mit einer deutlichen Gehaltserhöhung für ihre gute Arbeit bedankt. Beifall im Aktienmarkt bekam er dafür allerdings nicht. Im Gegenteil kritisierten Analysten und Händler die gestiegenen Personalkosten. Anleger reagierten und trennten sich von ihren Anteilen. Dabei sahen die am Dienstag von Fielmann vorgelegten Geschäftszahlen auf den ersten Blick eigentlich solide aus. Die Einnahmen wuchsen im vergangenen Jahr um 5,6 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro und ließen den Jahresüberschuss um 2,6 Prozent auf 124 Millionen Euro klettern. Dabei schlug sich der im MDAX gelistete Konzern besser als der Wettbewerb, er baute seinen Marktanteil um einen Prozentpunkt auf 49 Prozent aus. Insgesamt verkaufte Fielmann 6,74 Millionen Brillen. Im Vorjahr waren es noch 6,46 Millionen. Im laufenden Jahr will der Vorstand diesen Trend fortsetzen und weitere Marktanteile gewinnen. Die ersten Wochen würden das Unternehmen optimistisch stimmen.
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