Zürich (ots) - Der Industriekonzern Oerlikon könnte weitere
Verlagerungen der Produktion von Europa in Schwellenländer vornehmen.
«Die höhere Nachfrage aus dem Ausland im Zusammenhang mit dem starken
Franken macht schon die eine oder andere Verlagerung sinnvoll», sagt
Chef Michael Buscher in einem Interview mit der «Handelszeitung».
Überlegungen zu weiteren Produktionsverlagerungen seien im Gang. «Wir
machen Grundsatzüberlegungen für alle Standorte.»
Die heutige Aufstellung mit den sechs Segmenten will Buscher in
den nächsten drei Jahren beibehalten. «Der Dreijahresplan, den wir im
letzten Herbst aktualisiert haben, sieht vor, dass wir das bestehende
Portfolio entwickeln», sagt Oerlikon-Chef Michael Buscher. Die
Fokussierung sei kein Thema. «Diese Art von Frage ist vollkommen in
den Hintergrund getreten.» Oerlikon werde seine Herausforderungen
nicht durch Portfolio-Spekulationen lösen.
Auch grosse Zukäufe sind für Buscher kein Thema. «In der näheren
Zukunft ist das nicht die Priorität. Wir sehen weitere Möglichkeiten
für organisches Wachstum, das wir weiterentwickeln.» Um flexibler zu
werden, will Buscher aber in der zweiten Jahreshälfte die bestehenden
Kredite ablösen. «Es lohnt sich, in diesem Jahr über die jetzige
Kreditfazilität nachzudenken. Wenn sich mit unseren Kreditgebern
Möglichkeiten ergeben, werden wir das nutzen, um auch mehr Freiheiten
für Akquisitionen zu haben.» In der zweiten Jahreshälfte sollte die
Kreditablösung in Abhängigkeit der Kapitalmärkte möglich sein.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Mehr Informationen erhalten Sie unter der Nummer 043 444 59 00.
Verlagerungen der Produktion von Europa in Schwellenländer vornehmen.
«Die höhere Nachfrage aus dem Ausland im Zusammenhang mit dem starken
Franken macht schon die eine oder andere Verlagerung sinnvoll», sagt
Chef Michael Buscher in einem Interview mit der «Handelszeitung».
Überlegungen zu weiteren Produktionsverlagerungen seien im Gang. «Wir
machen Grundsatzüberlegungen für alle Standorte.»
Die heutige Aufstellung mit den sechs Segmenten will Buscher in
den nächsten drei Jahren beibehalten. «Der Dreijahresplan, den wir im
letzten Herbst aktualisiert haben, sieht vor, dass wir das bestehende
Portfolio entwickeln», sagt Oerlikon-Chef Michael Buscher. Die
Fokussierung sei kein Thema. «Diese Art von Frage ist vollkommen in
den Hintergrund getreten.» Oerlikon werde seine Herausforderungen
nicht durch Portfolio-Spekulationen lösen.
Auch grosse Zukäufe sind für Buscher kein Thema. «In der näheren
Zukunft ist das nicht die Priorität. Wir sehen weitere Möglichkeiten
für organisches Wachstum, das wir weiterentwickeln.» Um flexibler zu
werden, will Buscher aber in der zweiten Jahreshälfte die bestehenden
Kredite ablösen. «Es lohnt sich, in diesem Jahr über die jetzige
Kreditfazilität nachzudenken. Wenn sich mit unseren Kreditgebern
Möglichkeiten ergeben, werden wir das nutzen, um auch mehr Freiheiten
für Akquisitionen zu haben.» In der zweiten Jahreshälfte sollte die
Kreditablösung in Abhängigkeit der Kapitalmärkte möglich sein.
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