Zürich (ots) - Die Angestellten der Georg-Fischer-Tochter Agie
Charmilles arbeiten wieder ihre üblichen 40 Stunden pro Woche. Der
Industriekonzern hat die Arbeitszeitverlängerung Anfang Jahr wieder
aufgehoben. Ab letztem September mussten die Mitarbeiter von Agie
Charmilles an den Standorten Genf, Losone, Nidau und Luterbach 43
statt 40 Stunden arbeiten, für den gleichen Lohn. Die höhere
Arbeitszeit war bis Herbst 2013 vorgesehen.
Aus Gewerkschaftskreisen heisst es, die Arbeitszeitverlängerungen
brächten die erhofften Produktivitätsfortschritte nicht. Längere
Arbeitszeiten führten zu längeren Pausen und tieferer Motivation.
Laut Georg-Fischer-Sprecher Beat Römer erhöhte Agie Charmilles die
Preise und die Einkäufe in Euro, was längere Arbeitszeiten nicht mehr
nötig mache. Entscheidend sei die Intervention der SNB gewesen, den
Euro-Kurs zu fixieren. «Die Arbeitszeiterhöhung hatte im Paket mit
den anderen Massnahmen und dem SNB-Entscheid einen positiven Effekt
auf die Ergebnisse von GF Agie Charmilles», so Römer gegenüber der
«Handelszeitung».
Georg Fischer ist nicht die einzige Firma, die Mitarbeiter wieder
regulär arbeiten lässt. Der Werkzeughersteller Heinz Kaiser hob die
Verlängerung ebenfalls auf. «Die schwächere Auftragslage legitimiert
längere Arbeitszeiten nicht mehr», sagt Chef Peter Elmer. Allerdings
verliere man die Margenverbesserung und sei der anhaltenden
Währungskrise ausgesetzt.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
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Mehr Informationen erhalten Sie unter der Nummer 043 444 59 00.
Charmilles arbeiten wieder ihre üblichen 40 Stunden pro Woche. Der
Industriekonzern hat die Arbeitszeitverlängerung Anfang Jahr wieder
aufgehoben. Ab letztem September mussten die Mitarbeiter von Agie
Charmilles an den Standorten Genf, Losone, Nidau und Luterbach 43
statt 40 Stunden arbeiten, für den gleichen Lohn. Die höhere
Arbeitszeit war bis Herbst 2013 vorgesehen.
Aus Gewerkschaftskreisen heisst es, die Arbeitszeitverlängerungen
brächten die erhofften Produktivitätsfortschritte nicht. Längere
Arbeitszeiten führten zu längeren Pausen und tieferer Motivation.
Laut Georg-Fischer-Sprecher Beat Römer erhöhte Agie Charmilles die
Preise und die Einkäufe in Euro, was längere Arbeitszeiten nicht mehr
nötig mache. Entscheidend sei die Intervention der SNB gewesen, den
Euro-Kurs zu fixieren. «Die Arbeitszeiterhöhung hatte im Paket mit
den anderen Massnahmen und dem SNB-Entscheid einen positiven Effekt
auf die Ergebnisse von GF Agie Charmilles», so Römer gegenüber der
«Handelszeitung».
Georg Fischer ist nicht die einzige Firma, die Mitarbeiter wieder
regulär arbeiten lässt. Der Werkzeughersteller Heinz Kaiser hob die
Verlängerung ebenfalls auf. «Die schwächere Auftragslage legitimiert
längere Arbeitszeiten nicht mehr», sagt Chef Peter Elmer. Allerdings
verliere man die Margenverbesserung und sei der anhaltenden
Währungskrise ausgesetzt.
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