Die HSBC hat die Titel von Heidelberger
Druck
Finke schraubte seine Schätzungen für die Geschäftsjahre 2011/12 und 2012/13 weiter herunter, in denen er mit hohen Verlusten rechnet. Demnach dürfte sich das Minus von 2008 bis 2013 auf mehr als 800 Millionen Euro summieren. Angesichts der von Heideldruck geplanten Kostensenkungen sollte das Unternehmen nach fünf Verlustjahren in Folge erstmals im Geschäftsjahr 2013/14 ein positives Ergebnis erzielen, so der Analyst. Seine Prognose für das operative Ergebnis hob er auf das Niveau des Unternehmensziels von 150 Millionen Euro an. Den Gewinn je Aktie sieht der Analyst dann bei 0,19 Euro.
Angesichts dieser zu erwartenden Ergebnisse und des hohen Risikoprofils des angeschlagenen Druckmaschinenherstellers seien die Aktien derzeit zu teuer, schreibt Finke weiter. Alle bisherigen Gründe, die für den Kauf der Titel sprächen, seien nicht mehr gegeben: Die Geschäftserwartungen für den gesamten Sektor hätten sich inzwischen eingetrübt, und der Auftragseingang bei Heideldruck sei seit Beginn des Geschäftsjahres 2011/12 rückläufig.
Entsprechend der Einstufung "Underweight" erwartet HSBC, dass der Aktienkurs innerhalb von zwölf Monaten mindesten fünf Prozentpunkte schlechter als der Markt abschneiden wird. Volatile Aktien dürften mindestens zehn Prozentpunkte schlechter abschneiden./tav/men/la
Analysierendes Institut HSBC Trinkaus & Burkhardt.
ISIN DE0007314007
AXC0187 2012-02-09/14:36


