Der französische Reifenhersteller
Michelin
Die Erlöse legten im vergangenen Jahr um knapp 16 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro zu. Dank der hohen Autonachfrage und gestiegener Lastwagenverkäufe lief besonders das sogenannte Erstausrüstungsgeschäft gut, bei dem die Fahrzeuge auf Michelin-Reifen aus den Produktionshallen rollen. Hinzukam ein höherer Absatz von Winterreifen. Gestiegene Rohstoffkosten konnte der Reifenhersteller durch Preiserhöhungen ausgleichen. Die Anteilseigner sollen für das vergangene Jahr eine Dividende von 2,10 Euro je Aktie erhalten.
Für das laufende Jahr erwartet das in Clermont-Ferrant ansässige Unternehmen stabile Erlöse. Zwar seien die Aussichten in den Schwellenländern vielversprechend, in Europa sehe die Situation aber weniger rosig aus, hieß es in der Mitteilung. Die Präsenz in den Schwellenländern soll unter anderem durch neue Werke in Brasilien und China gestärkt werden.
Das Management zurrte zudem die bis 2015 gültigen mittelfristigen Ziele noch einmal fest. Demnach soll nun in vier Jahren ein operatives Ergebnis von 2,5 Milliarden Euro erzielt werden. Um das Ziel zu erreichen, solle unter anderem in Produktion und Service eine Milliarde Euro gespart werden.
In diesem Frühjahr soll nun auch der geplante Wechsel an der Spitze des Continental-Konkurrenten wirksam werden. Auf der Hauptversammlung am 11. Mai will der bisherige Konzernchef Michel Rollier seine Ämter niederlegen und an seinen Nachfolger Jean-Dominique Senard übergeben. Mit Senard leitet dann erstmals ein Manager das Traditionsunternehmen, der nicht aus der Gründerfamilie entstammt./dct/jha/wiz
ISIN FR0000121261 DE0005439004
AXC0033 2012-02-10/08:47
