ZÜRICH (Dow Jones)--Im Einklang mit den anderen europäischen Börsen haben sich die Kurse am Aktienmarkt zu Wochenbeginn mit leichten Abgaben gezeigt. Die diversen stockenden Verhandlungen in Griechenland über Einsparungen und Schuldenerlass sorgten nach den jüngsten Kursavancen für Verunsicherung und Gewinnmitnahmen, hieß es. Der SMI reduzierte sich um 0,1 Prozent bzw 6 auf 6.147 Punkte.
Die griechische Regierung kämpft weiter gegen einen Staatsbankrott. Um diesen abzuwenden, muss Ministerpräsident Papademos in den nächsten Tagen Erfolge an mehreren Fronten erzielen. Ein für Montag geplantes Treffen der griechischen Parteichefs über Zugeständnisse für eine weitere europäische Rettungszahlung wurde überraschend auf Dienstag verschoben. Indessen scheint die Geduld der europäischen Partner mit der griechischen Übergangsregierung zu Ende zu gehen: Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy forderten Griechenland auf, endlich Entscheidungen zu fällen und mit der Troika zu einer Einigung zu kommen.
Unter den Einzelwerten stachen Julius Bär mit einem Minus von 3,8 Prozent auf 36,40 Franken hervor. Die Bank hat ihren Jahresabschluss vorgelegt. Dieser wurde getrübt von nach unten revidierten Kosten- und Margenzielen, hieß es unter Marktbeobachtern. Credit Suisse verloren 2,1 Prozent und UBS 1,8 Prozent.
ABB fielen um 0,8 Prozent auf 19,96 Franken, nachdem die UBS die Aktie des Technologiekonzerns auf "Neutral" mit einem Kursziel von 20 Franken zurückgestuft hat. ABB hätten ihr Kursziel erreicht und seien im gegenwärtigen Umfeld angemessen bewertet, begründen die Experten.
Unter den defensiven Werten litten Novartis (+0,7 Prozent) nicht unter einer Herunterstufung auf "Underperform" durch Merrill Lynch. Die ebenfalls schwer gewichteten und als defensiv geltenden Roche (+0,7 Prozent) hielten sich besser als der breite Markt.
DJG/ros
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February 06, 2012 11:54 ET (16:54 GMT)
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