Die weiter ungeklärte Lage im hochverschuldeten Griechenland hat den Euro am Freitag leicht unter Druck gebracht. Obwohl sich die griechischen Regierungsparteien endlich auf neue Sparmaßnahmen geeinigt haben, dämpfen die Euro-Partner die Hoffnung auf eine schnelle Milliardenhilfen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3288 (Mittwoch: 1,3274) Dollar festgesetzt. Die internationalen Geldgeber fordern von Griechenland weitere Zugeständnisse. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte, dass Griechenland seine Sparziele sonst verpassen werde. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker ergänzte, man werde sich nicht weiter mit Versprechungen zufrieden geben. Um das im Grundsatz vereinbarte 130-Milliarden-Euro-Hilfspaket zu bekommen, muss Griechenland innerhalb der nächsten Woche neue Auflagen erfüllen.