FRANKFURT (Dow Jones)--Der jüngste Akt im Drama um ein zweites Hilfspaket für Griechenland hat den Euro am Freitagnachmittag rund einen US-Cent gekostet. Ausgelöst wurden die Wechselkursverluste von dem Führer der rechts-populistischen Regierungspartei LA.O.S., Giorgios Karatzaferis.
Er kündigte an, dem mit der EU, der EZB und dem IWF vereinbarten Sparprogramm nicht zuzustimmen. Dessen ungeachtet steht aber weiter eine rechnerische Mehrheit aus Sozialdemokraten und Konservativen. Die LA.O.S. kommt im 300 Abgeordnete zählenden Athener Parlament gerade einmal auf 16 Mandatsträger.
Auch das Ergebnis der ersten Umfrage der Universität Michigan zur Stimmung der US-Verbraucher im Februar enttäuschte und lastete auf dem Riskikoappetit der Anleger. Überraschend sank der Index auf 72,5 von 75,0 Punkten im Januar. Volkswirte hatten auch für Februar mit 75,0 Punkten gerechnet. "Dennoch sollten starke Einzelhandelsumsätze in der nächsten Woche zeigen, dass die gute Arbeitsmarktentwicklung sowie feste Aktienmärkte zu Jahresbeginn zu einer steigenden Konsumtätigkeit geführt haben", kommentierte Ralf Umlauf von der Landesbank Hesen-Thüringen.
Die Feinunze Gold kostete zum Londoner Nachmittag-Fixing 1.711,50 Dollar nach 1.715,50 Dollar am Vormittag. Am Donnerstagnachmittag wurde sie dort mit 1.748,00 Dollar festgestellt.
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Europa Europa Europa
(17.39) (12.15) (8.00)
EUR/USD 1,3187 1,3259 1,3257
USD/JPY 77,59 77,74 77,63
EUR/JPY 102,30 103,02 102,92
EUR/GBP 0,8369 0,8371 0,8397
EUR/CHF 1,2099 1,2096 1,2100
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DJG/jej/flf
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February 10, 2012 11:43 ET (16:43 GMT)
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