FRANKFURT (Dow Jones)--Die Fraport AG setzt zur Senkung des Fluglärms Frankfurt auf eine stärkere Verknüpfung von Schallemission und Landegebühren. "Wir wollen die Anreize so setzen, dass die Luftfahrtgesellschaften animiert sind, leisere Flugzeuge einzusetzen", sagte der Vorstandsvorsitzende des Frankfurter Flughafens, Stefan Schulte, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Zugleich sah Schulte auch den Staat in der Pflicht. "Ich wünsche mir, dass öffentliche Forschungsgelder auch verstärkt in die Schallreduzierung an Flugzeugen investiert werden." Der manage reagierte damit auf die andauernden heftigen Proteste von Anwohnern, die nach Eröffnung der neuen Landebahn deutlich mehr Lärm als bisher ertragen müssen.
Schulte warnte davor, Großprojekte in Frage zu stellen. "Deutschland ist gut beraten, sich eine Veränderungsbereitschaft zu erhalten". Andere Regionen, etwa in Asien oder Südamerika, veränderten sich viel schneller, als es manchen hier offenbar bewusst sei. "Viele unserer Arbeitsplätze hängen aber - mit zunehmender Tendenz - davon ab, dass wir wettbewerbsfähig zu diesen Regionen bleiben."
DJG/smh
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February 12, 2012 06:35 ET (11:35 GMT)
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