Hoffnungszeichen für den zuletzt schwachen
europäischen Lastwagenmarkt: Der schwedische Nutzfahrzeug- und
Motorenhersteller Volvo
"Die Lage in Europa hat sich stabilisiert", sagte Volvo-Chef Olof Persson am Donnerstag in Göteborg. Gerade Ende des ersten Quartals habe die Nachfrage angezogen. So verzeichnete Volvo im ersten Quartal bei den Bestellungen ein Plus von 19 Prozent auf 23.400 Lastwagen. Einen Umsatzsprung verzeichnete Volvo in Nordamerika mit einem Plus von 45 Prozent. Dort sind die Schweden mit der starken Marke Mack Trucks vertreten. Im Gesamtjahr erwarten sie in Nordamerika weiterhin einen Absatz von 250.000 verkauften Fahrzeugen.
An der Stockholmer Börse stieg die Aktie bis zum Mittag um 1,3 Prozent auf 90,80 Kronen. Seit Jahresbeginn hat die Aktie um 22 Prozent zugelegt.
Die breite Aufstellung in vielen Märkten weltweit bildet laut
Persson die Stärke des Unternehmens. "Rückschritte in einigen
Märkten haben wir in anderen ausgeglichen." Insgesamt legte der
Umsatz um 10 Prozent auf 78,8 Milliarden Kronen (8,9 Mrd Euro) zu.
Das war der höchsten Wert, den Volvo je in einem ersten Quartal
erreicht hat. Der operative Gewinn sank um 4,3 Prozent auf 6,24
Milliarden Kronen, übertraf die Markterwartungen aber deutlich. Auch
unter dem Strich verdiente der Konkurrent von Daimler >DAI.ETR> und
den VW-Töchtern
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AXC0149 2012-04-26/11:52
