Das verstärkte Engagement Hamburgs bei der Reederei Hapag-Lloyd stößt bei Wirtschaftsexperten auf Kritik. Der Vorsitzende der Monopolkommission, der Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Justus Haucap, habe beihilferechtliche Bedenken, berichtete die "Welt am Sonntag" (Hamburg-Ausgabe).
Haucap stört sich dem Bericht zufolge daran, dass die Stadt
Kredite zu günstigen Zinsen aufnimmt, um ein hochverzinstes Darlehen
des Alt-Eigners TUI
Hamburg will weitere 420 Millionen Euro zum Erhalt der Reederei am Standort investieren. Ein Teil des Geldes wird dafür bereitgestellt, ein 350 Millionen Euro schweres TUI-Darlehen an Hapag-Lloyd zum Teil zu tilgen und zu zwei Dritteln in Eigenkapital umzuwandeln. Insgesamt würden der Reederei damit jährliche Zinsen in Höhe von 47 Millionen Euro erspart, hatte Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) vorgerechnet./tm/DP/edh
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AXC0013 2012-02-19/14:35
