Zürich - Die AKW-Katastrophe von Fukushima hat das Leben vieler Japanerinnen und Japaner radikal verändert. Greenpeace hat Betroffene in die Schweiz eingeladen. Sie werden an öffentlichen Veranstaltungen berichten, wie sie die zwölf Monate seit der Katastrophe erlebt haben.Von Rückkehr zur Normalität kann ein Jahr nach Fukushima keine Rede sein - weder für Yuko Nishiyama noch für Satoshi Nemoto. Yuko Nishiyama, die in Fukushima gelebt und Englisch unterrichtet hatte, ist heute in Kyoto in einer Überbauung untergebracht, welche die Präfektur Kyoto so genannt "freiwillig Evakuierten" aus Fukushima zur Verfügung stellt. Sie war im Juni letzten Jahres zusammen mit ihrer dreijährigen Tochter und ihren Eltern aus Fukushima geflohen - ohne ihren Ehemann. Zur Flucht bewogen hatte sie die Angst vor verstrahlten Lebensmitteln und das Misstrauen gegenüber den behördlichen Strahlenmessungen.Radikal veränderter Alltag Auch Satoshi Nemotos Alltag hat sich seit der Katastrophe radikal verändert. Der Bauer aus dem Distrikt Fukushima ...Den vollständigen Artikel lesen ...