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22.02.2012 | 08:20
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Dow Jones News · Mehr Nachrichten von Dow Jones News

MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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TAGESTHEMA

Die Aktivität in der chinesischen Industrie ist im Februar erneut gesunken, was weitere wirtschaftspolitische Reaktionen der Regierung wahrscheinlich macht. Der von HSBC berechnete Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg auf 49,7 Punkte von 48,8 im Vormonat und lag damit zum vierten Mal in Folge unter der Marke vom 50 Punkten, oberhalb derer ein Wachstum des Sektors angezeigt wird. Der China-Chefvolkswirt von HSBC, Qu Hongbin, sagte, derzeit halte die konjunkturelle Verlangsamung an, es brauche mehr wachstumsfördernde Maßnahmen.

Die leichte Indexverbesserung habe alleine auf der Produktion beruht, die nach dem Neujahrsfest im Januar wieder angezogen habe. Dagegen fiel der Index der Exportauftragseingänge auf 47,4 von 50,4. Der Index der Inlandsaufträge lag unverändert bei 49,1. Nach Aussage des HSBC-Volkswirts deutete ein unerwartet schwaches Kreditwachstum Anfang Februar darauf hin, dass die Liquidität knapp und die Nachfrage der Unternehmen schwach sei. Die Zentralbank hatte am Wochenende ihre Mindestreservesätze für Geschäftsbanken gelockert, um die Liquiditätslage im Bankensystem zu verbessern.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD in Klammern):

22:05 Hewlett-Packard Co, Ergebnis 1Q (0,87) 
 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
    16:00 Verkauf bestehender Häuser Januar 
          PROGNOSE: +0,9% gg Vm 
          zuvor:    +5,0% gg Vm 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

DELL

hat Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt - und enttäuscht die Anleger. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 16,03 Milliarden US-Dollar. Das Nettoergebnis brach jedoch um 18 Prozent ein und lag bei 764 Millionen Dollar - im Vorjahr meldete das Unternehmen noch einen Netto-Gewinn von 925 Millionen Dollar. Der Gewinn pro Aktie fiel mit 0,51 Dollar niedriger aus als erwartet: Laut FactSet Research rechneten Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 0,52 Dollar bei einem Umsatz von 15,96 Milliarden Dollar.

LEIGHGTON

erwägt den Verkauf ihrer Müllentsorgungssparte. Es seien unaufgefordert Kaufangebote für die Aktivitäten eingegangen, und deshalb sei die Investmentbank J.P. Morgan damit beauftragt worden, diese Kaufangebote zu prüfen.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           106,17   106,25            -0,1        -0,08 
Brent/ICE           121,52   121,66            -0,1        -0,14 
 

An der Nymex kletterte der am Berichtstag verfallende März-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der US-Sorte WTI um 2,60 Dollar bzw 2,5 Prozent auf 105,84 Dollar. Der bereits stärker gehandelte April-Kontrakt steigerte sich um 2,65 USD oder 2,6 Prozent auf 106,25 USD. Der April-Kontrakt auf die europäische Referenzsorte Brent gewann an der ICE 1,65 Dollar oder 1,4 Prozent auf 121,70 Dollar. Ab 19.00 Uhr machte der ohnehin schon feste Ölpreis einen Satz nach oben. Teilnehmer begründeten dies mit den anhaltenden Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran. Gestützt wurde der Preis auch von den Meldungen aus Griechenland. Mit der Genehmigung des zweiten Hilfspakets für das hochverschuldete Land habe sich Optimismus verbreitet, von dem auch der Ölpreis profitierte.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.756,05      1.759,70       -0,2%          -3,65 
Silber (Spot)         34,25         34,37       -0,3%          -0,12 
Platin (Spot)      1.698,52      1.686,97       +0,7%         +11,55 
Kupfer-Future          3,83          3,84       -0,2%          -0,01 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.45 Uhr)

DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,3245  +0,1% 
EUR/JPY  105,9966  +0,5% 
EUR/CHF    1,2076  +0,0% 
USD/JPY   80,0250  +0,4% 
USD/CHF    0,9120  -0,1% 
GBP/USD    1,5800  +0,1% 
EUR/GBP    0,8383  -0,0% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.362,60  +0,18% 
Nasdaq-Future        2.596,00  +0,19% 
Nikkei-225           9.554,00  +0,96% 
Hang-Seng-Index     21.493,31  +0,07% 
Shanghai-Composite   2.391,98  +0,44% 
Kospi                2.028,65  +0,22% 
S&P/ASX 200          4.293,10  +0,04% 
 
 

AKTIEN TOKIO (Schluss)

Fester - Im Vorfeld des für Ende Februar angekündigten zweiten Dreijahrestenders der EZB sei die übergeordnete Stimmung optimistisch, hieß es. Im Exportsektor stützten zusätzlich ein Anstieg des chinesischen Einkaufsmanagerindex sowie ein etwas leichterer Yen zum Dollar. Vor allem Automobilwerte waren gesucht. Honda legten um 2,1 Prozent zu, Toyota um 1,8 Prozent und Mazda um 1,4 Prozent. Nomura Holdings (plus 3,4 Prozent) und Daiwa Securities Group (plus 2,5 Prozent) profitierten von Kurszielanhebungen durch die Credit Suisse.

AKTIEN CHINA (Verlauf)

Freundlich - Gestützt werde die Stimmung von einem leichten Anstieg des HSBC-PMI für Februar und der geldpolitischen Lockerung Pekings vom Wochenende, heißt es aus dem Handel. Angesichts fehlender neuer Impulse dürfte die Handelsspanne aber begrenzt bleiben, so ein Analyst. Immobilien und Minenwerte führen die Gewinnerseite in Schanghai an. Für Poly Real Estate Group geht es rund 1,7 Prozent aufwärts, Gemdale Corp. gewinnen 1,8 Prozent und Zijin Mining Group 0,9 Prozent.

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Gut behauptet - Die Investoren hätten angesichts der Abwertung des Yen zum Dollar und den steigenden Ölpreisen eine vorsichtige Haltung eingenommen, hieß es im Handel. Im Vorfeld des im kommenden Monat in Kraft tretenden bilateralen Freihandelsabkommens waren Aktien von Autozulieferern gesucht. Hyundai Mobis stiegen um 1,6 Prozent und Mando Corp. um 1,8 Prozent. Daneben zählten Ölwerte zu den deutlichsten Gewinnern.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Dell büßten bei hohen Volumina 4,9 Prozent ein. Rückläufige Gewinne aus dem Endkundengeschäft und steigende Betriebsausgaben sorgten bei dem Computerhersteller für einen Einbruch des Nettoergebnisses im vierten Quartal. Intuit waren nach Zahlenausweis durch den Anbieter von Finanzsoftware unterdessen gefragt. Der Kurs kletterte um 3,4 Prozent. Der ausgewiesene Gewinn je Anteilsschein von 0,51 Dollar auf bereinigter Basis übertraf die Marktprognose von 0,45 Dollar klar. Für Brocade Communications Systems ging es um 6,0 Prozent nach oben. Der Technologiekonzern schnitt im ersten Quartal beim Gewinn weit besser als vorhergesagt ab.

NYSE-ECKDATEN

Freitag 
Umsatz (Aktien) 0,78 Mrd  0,90 Mrd 
Gewinner        1.758     2.308 
Verlierer       1.277       779 
Unverändert       108        71 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       12.965,69       +0,1%         +15,82 
S&P-500                     1.362,21       +0,1%          +0,98 
Nasdaq-Composite            2.948,57       -0,1%          -3,21 
Nasdaq-100                  2.590,24       +0,2%          +6,00 
Nasdaq-100 After Hours      2.590,16 
 
 

Wenig verändert - Die Indizes zeigten sich aber immer noch etwas stabiler als die europäischen Börsen, an denen in Reaktion auf das Rettungspaket für Griechenland Gewinne mitgenommen werden. Allerdings zeigten sich auch an Wall Street die Investoren nur mäßig begeistert. "Auf dem Papier sieht alles schön und gut aus. Aber die Hängepartie wird weitergehen", prognostizierte der Händler eines US-Brokers. Zu den gesuchten Sektoren gehörten Energie und Telekommunikation, während Pharmatitel leichter gingen. Unter den Aktien der Berichtsunternehmen büßten Wal-Mart 3,9 Prozent ein. Geschäftszahlen und Ausblick des Einzelhandelsriesen enttäuschten die Erwartungen. Home Depot hat im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Die Aktie der Baumarktkette legte um 0,5 Prozent zu. Kraft Foods gewannen 1,5 Prozent. Der Lebensmittelhersteller profitierte von höheren Preisen.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  99-18/32    -13/32     2,05% 
30-Jährige  98-23/32    -28/32     3,19% 
 

Schwächer - Im Fokus stand Griechenland. Das Land erhält wie geplant neue Finanzhilfen in Höhe von 130 Milliarden Euro. Etwas belastet wurden die Notierungen auch vom Chicago Fed National Activity Index. Er sank zwar im Januar auf einen Stand von plus 0,22. Doch verbesserte sich der aussagekräftigere gleitende Dreimonatsdurchschnitt und notierte im Januar bei plus 0,14.

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DJG/raz/kko

(END) Dow Jones Newswires

February 22, 2012 01:48 ET (06:48 GMT)

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