Allianz hält Dividende trotz Gewinneinbruch stabil
Die Allianz SE will trotz eines um knapp die Hälfte eingebrochenen Nettogewinns für das vergangene Jahr eine stabile Dividende von 4,50 Euro zahlen. Der größte europäische Versicherer begründet dies mit der guten Kapitalausstattung und dem operativen Ergebnis. Dieses lag mit 7,87 Milliarden Euro zwar 5 Prozent unter dem Vorjahr, aber innerhalb der eigenen Zielspanne von 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr ist der DAX-Konzern etwas optimistischer und peilt operativ einen Überschuss zwischen 7,7 und 8,7 Milliarden Euro an.
Abschreibungen auf Griechenlandanleihen belasten Commerzbank
Trotz weiterer Abschreibungen von 700 Millionen Euro auf griechische Anleihen hat die Commerzbank im vierten Quartal ihr Konzernergebnis auf 316 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahr hatte das Unternehmen im Schlussquartal nur 257 Millionen Euro verdient. Dabei profitierte die Bank nun von Einmaleffekten aus dem Rückkauf hybrider Anleihen, diese trugen im Quartal mit 735 Millionen Euro zum Ergebnis bei. Separat kündigte die Commerzbank an, den zuletzt gestiegenen Aktienkurs für eine Kapitalerhöhung zu nutzen.
US-Entschädigung verhindert 2011 Verlust bei Deutscher Telekom
Die Deutsche Telekom will nach dem gescheiterten Verkauf ihrer US-Tochter in Übersee nun in die Offensive gehen. Der DAX-Konzern kündigte an, knapp die Hälfte der für das geplatzte Geschäft erhaltenen drei Milliarden US-Dollar in den Ausbau des Mobilfunknetzes der nächsten Generation investieren. Das misslungene Verkaufsvorhaben spiegelt sich auch in den gleichzeitig vorgelegten Jahreszahlen wider. Der Konzerngewinn lag 2011 nur wegen der Entschädigung mit 557 Millionen Euro im positiven Bereich.
EU will Zukaufsverbot für die Commerzbank verlängern - Zeitung
Die Commerzbank muss einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise länger auf Unternehmenszukäufe verzichten als bislang geplant. Die EU-Kommission denke darüber nach, das im April 2012 auslaufende Akquisitionsverbot für die Bank zu verlängern, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Regierungs- und Finanzkreise. Das soll der Preis dafür sein, dass die Commerzbank die Eurohypo nicht bis Ende 2014 verkaufen muss. Die Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.
Eurohypo senkt Rückzahlungsansprüche für Genussscheine weiter
Die Inhaber von Genussscheinen der Eurohypo AG werden für Verluste der Commerzbank-Tochter im vergangenen Jahr erneut in Anspruch genommen. Das Institut setzt die Rückzahlungsansprüche um weitere ca 55,3 Prozent des Nennbetrages herab, teilte die Eurohypo mit.
Trotz Streikende fallen am Donnerstag 169 Flüge aus
Trotz des am Mittwoch von der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) verkündeten Streikendes fallen am Frankfurter Flughafen auch am Donnerstag 169 der 1.270 Flüge aus. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport AG sind von den Annullierungen besonders Kurz- und Mittelstreckenflüge der Lufthansa betroffen.
Rabobank hat über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere Douglas-Anteile
Die Rabobank kann bis zum Sommer über Finanzinstrumente ihren Anteil am Handelskonzern Douglas auf knapp 20 Prozent ausbauen. Bei Ausübung aller Finanzinstrumente komme das Institut per 1. Februar rechnerisch auf einen Anteil von 19,67 Prozent, wie die Douglas Holding AG in einer Pflichtveröffentlichung mitteilte.
ADVA Optical verdient im vierten Quartal deutlich mehr
Der Telekom-Ausrüster ADVA Optical hat im vierten Quartal prächtig verdient. Dank neuer Produkte und bei gleichzeitiger Kostenkontrolle sei das Betriebsergebnis auf 6,674 Millionen Euro fast verdoppelt worden, teilte die ADVA AG Optical Networking mit. Neben einem Umsatzwachstum führte auch die Aktivierung von Entwicklungskosten und eine geringere Steuerbelastung zu einer Verfünffachung des Nettogewinns auf 8,7 Millionen Euro.
Tipp24 bietet wieder Online-Lotto in Deutschland an
Die Tipp24 SE steigt als Online-Lottovermittler ab sofort wieder in den deutschen Markt ein. Das ermögliche der Start des neuen Glücksspiel-Gesetzes in Schleswig-Holstein, teilte das Unternehmen mit.
Esprit gibt US-Geschäft aus der Hand
Der Modekonzern Esprit Holdings ist in schwerem Fahrwasser. Sein Gewinn ist im zweiten Halbjahr 2011 um 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen, teilte der Konzern mit.
Raiffeisen Bank International verdient 2011 knapp 11 Prozent weniger
Der Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr etwas weniger verdient als im Vorjahr. Das Institut musste auf eine Bankenbeteiligung in der Ukraine 183 Millionen Euro abschreiben, wie die Bank mitteilte. Umgekehrt kam der RBI eine höhere Bewertung von Derivaten zugute.
BG will massiv in afrikanische Gasförderung investieren - Zeitung
Das britische Energieunternehmen BG Group plc will seine Präsenz in Afrika mittelfristig massiv ausbauen. In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts will der Konzern bis zu 20 Milliarden US-Dollar in die Erdgasförderung in Tansania investieren, wie die Zeitung Guardian berichtet.
Nettoergebnis von Hewlett-Packard bricht um 44 Prozent ein
Hewlett-Packard (HP) macht es der Konkurrenz von Dell gleich und meldet einen Einbruch des Nettoergebnisses. Mit 1,47 Milliarden US-Dollar ist das Ergebnis im ersten Quartal um satte 44 Prozent eingebrochen. Auch der Ausblick fällt eher pessimistisch aus. Dennoch erholte sich die Aktie im nachbörslichen Handel vom anfänglichen Schock.
Sony sieht Krise der Musikindustrie überwunden
Sony Music sieht die jahrelange Krise der Musikindustrie überwunden. "Ich bin mir sicher, dass wir in ein bis drei Jahren wieder in einem Wachstumsmarkt sind", sagte Edgar Berger, Chef von Sony Music International, im Interview mit der Tageszeitung Die Welt. Dabei sei das Internet, trotz der Verbreitung von Raubkopien, letztlich ein Segen für die Branche.
DJG/hhb/jhe
(END) Dow Jones Newswires
February 23, 2012 01:33 ET (06:33 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
