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ÜBERSICHT INDIZES
INDEX zuletzt +/- % DAX 6.843,87 -0,93% DAX-Future 6.836,00 -0,64% XDAX 6.834,61 -0,62% MDAX 10.380,16 -0,84% TecDAX 777,52 -1,00% Euro-Stoxx-50 2.519,00 -0,89% Stoxx-50 2.488,69 -0,88% Dow-Jones 12.938,67 -0,21% S&P-500-Index 1.357,66 -0,33% Nasdaq-Comp. 2.933,17 -0,52% EUREX zuletzt +/- Ticks Bund-Future 138,86 +90
AKTIENMARKT
EURO-STOXX-50/STOXX-50
Im Handel stellt man sich auf eine wenig veränderte Eröffnung an Europas Börsen ein. Der Fokus der Anleger hat sich verschoben. Stand bis zu Wochenbeginn das "griechische Drama" im Mittelpunkt, schauen die Anleger jetzt wieder verstärkt auf die Fundamentaldaten. Ein steigender Ölpreis, schwächere Einkaufsmanagerindizes aus Europa und Geschäftstätigkeiten in China, die unter der Expansionsschwelle von 50 bleiben, lasten zunehmend auf dem Sentiment. Die Anleger zögerten in die Wachstumsstory hineinzukaufen. Zum einen, weil sie sich Sorgen um die weitere Entwicklung in Europa machten. Zum anderen, weil sie unsicher seien, ob es China gelingen werde, eine weiche Landung seiner Wirtschaft hinzubekommen. Von besonderer Bedeutung dürfte daher die Bekanntgabe des ifo-Geschäftsklimaindex am Vormittag sein. Daneben stehen mit Allianz, Swiss Re, Royal Bank of Scotland oder auch Iberdrola wichtige Quartalsberichte an. Am Mittwoch schlossen die Börsen schwächer. Die Gewinnmitnahmen setzten sich fort. Zur Ungewissheit um Griechenland gesellten sich enttäuschende europäische Konjunkturdaten. Kooperationsgespräche zwischen Peugeot und der General-Motors-Tochter Opel ließen Peugeot um 12 Prozent klettern. Damit war die Aktie Ausreißer im Automobilsektor, der um 0,5 Prozent nachgab. Während Telekomaktien im Schnitt um ein Prozent nachgaben, stiegen France Telecom nach Zahlen um 1,9 Prozent. Enttäuschenden Quartalszahlen und Prognosen des PC-Herstellers Dell ließen Technologiewerte im Schnitt um 1,1 Prozent fallen. Etwas gedämpft wurde der negative Effekt durch die Zahlen von Schneider Electric. Die Aktie zog um 6 Prozent an.
DAX/MDAX/TECDAX
Schwächer - Lufthansa litten unter dem hohen Ölpreis und verloren 2,6 Prozent. Dass die Gewerkschaft der Flugsicherung das von Fraport unterbreitete Verhandlungsangebot angenommen und den Streik mit Beginn der Nachtschicht am Mittwoch ausgesetzt hat, spielte kaum eine Rolle. Immerhin hielten sich Fraport mit 0,2 Prozent Abschlag recht gut. Aareal Bank gaben wegen einer ganzen Reihe von Abstufungen um 6,6 Prozent nach. Siemens hielten sich dank überzeugender Geschäftszahlen der französischen Schneider Electric mit minus 0,2 Prozent besser als der Markt. TUI-Aktien fielen um 7,6 Prozent. Die in Schwierigkeiten steckende spanische Sparkasse Banco CAM hat ihren TUI-Anteil von 5,1 Prozent für 77,55 Millionen Euro verkauft. Rheinmetall (plus 1,5 Prozent) profitierten von den überraschend guten Geschäftszahlen des Konzerns.
DAX-FUTURES
Leichter - Die DAX-Futures konnten ihre Anfangsgewinne nicht verteidigen. Das Tageshoch lag bei 6.922,5 und das -tief bei 6.821 Punkten. Marktteilnehmer sprachen von der Fortsetzung der am Vortag eingeleiteten Korrektur. Mit einer gewissen Sorge wurde der Anstieg des Ölpreises betrachtet. Die Abwärtsbewegung könne nach dem Supportbruch bei 6.880 Punkten zur 6.837/24er Zone führen, meinte ein technischer Analyst. Bei 6.796 Punkten liegt eine weitere Unterstützung.
RENTENMARKT
RENTEN-FUTURES
Fest - Das Tageshoch lag bei 139,02 Prozent und das -tief bei 137,72 Prozent. Damit setzte sich die Erholung der Renten-Futures fort, die von den Abgaben am Aktienmarkt profitierten. Auf der Oberseite treffe der Bund bei 139,13 Prozent auf Widerstände, meinte ein technischer Analyst. Unterstützung finde er bei 137 Prozent.
DEVISENMARKT
Der Euro zeigt sich zu Beginn des europäisch dominierten Handels kaum verändert zum Dollar. Der Gemeinschaftswährung fehlten derzeit die Impulse für einen weiteren Anstieg, heißt es aus dem Handel. In den kommenden drei Monaten sei allerdings ein Anstieg in die Spanne zwischen 1,35 bis 1,40 Dollar möglich, heißt es weiter.
. DEVISEN zuletzt +/- % (ggü 0.00 Uhr) EUR/USD 1,3259 0,1% EUR/JPY 106,3971 0,0% EUR/CHF 1,2054 -0,1% USD/JPY 80,2525 -0,1% USD/CHF 0,9092 -0,1% GBP/USD 1,5673 0,0% EUR/GBP 0,8459 0,0%
ÖLMARKT
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung abs. WTI/Nymex 105,98 106,28 -0,3 -0,3 Brent/ICE 122,78 122,9 -0,1 -0,1
An der Nymex stieg der April-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der US-Sorte WTI um 0,03 Dollar auf 106,28 Dollar. Der April-Kontrakt auf die europäische Referenzsorte Brent gewann an der ICE 1,24 Dollar oder 1 Prozent auf 122,90 Dollar. Die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran brachten den Preis im Tageshoch bis über 123 Dollar. Damit wurde für Brentöl wie für WTI ein neues Neun-Monatshoch erreicht.
AUSBLICK KONJUNKTUR
- DE
10:00 ifo Institut für Wirtschaftsforschung,
Geschäftsklimaindex Februar
PROGNOSE: 108,8
zuvor: 108,3
Lagebeurteilung
PROGNOSE: 116,3
zuvor: 116,3
Geschäftserwartungen
PROGNOSE: 101,9
zuvor: 100,9
10:00 ifo Institut für Wirtschaftsforschung,
Geschäftsklimaindex Dienstleistungen Februar
- IT
10:00 Verbrauchervertrauen Februar
PROGNOSE: 92,0
zuvor: 91,6
AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.)
00:30 DE/ADVA AG Optical Networking, Jahresergebnis
07:00 DE/Deutsche Telekom AG, Jahresergebnis (10:00 BI-PK)
07:00 DE/Allianz SE, Jahresergebnis (10:00 BI-PK)
07:00 DE/Commerzbank AG, Jahresergebnis (10:30 BI-PK)
07:00 CH/Swiss Re Group, Jahresergebnis
07:00 AT/Telekom Austria AG, Jahresergebnis
08:00 DE/MTU Aero Engines Holding AG, Jahresergebnis (10:00 BI-PK)
08:00 GB/Royal Bank of Scotland Group plc, Jahresergebnis
08:00 GB/British American Tobacco plc (B.A.T.), Jahresergebnis
08:30 ES/Iberdrola SA, Jahresergebnis
Im Laufe des Tages:
IT/Telecom Italia SpA (TI), Jahresergebnis
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February 23, 2012 01:38 ET (06:38 GMT)
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