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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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TAGESTHEMA

Der Computerriese Hewlett-Packard (HP) hat im vergangenen Quartal wie auch Konkurrent Dell deutlich weniger verdient und einen schwachen Ausblick auf das laufende Vierteljahr gegeben. In nahezu allen wichtigen Bereichen lief es schlechter. Ins Kontor schlugen, wie bei dem Erzrivalen auch, Lieferengpässe bei Festplatten infolge der Überschwemmungen in Thailand. Der weltgrößte PC-Hersteller schiebt sich aber auch selbst eine Teilschuld für das schlechte Abschneiden zu.

Der Nettogewinn brach um fast die Hälfte auf 1,47 Milliarden US-Dollar ein. Der Gewinn pro Aktie erreichte noch 0,73 US-Dollar, bereinigt lag er bei 0,92 Dollar. Der Umsatz von 30,04 Milliarden Dollar war ebenfalls wenig überzeugend. Auch der Ausblick fällt eher pessimistisch aus. HP rechnet im zweiten Quartal mit einem Gewinn pro Aktie zwischen 0,88 bis 0,91 US-Dollar, während von Analysten bislang von 0,95 Dollar ausgingen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD in Klammern):

American International Group (AIG), Ergebnis 4Q (0,58) 
 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: +7.000 auf 355.000 
          zuvor:   -13.000 auf 348.000 
    16:00 FHFA, Hauspreisindex Dezember und 4Q 
          Dezember 
          PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
          zuvor:    +1,0% gg Vm 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

ESPRIT

ist in schwerem Fahrwasser. Am Donnerstagmorgen verkündete das Unternehmen, dass sein Gewinn im zweiten Halbjahr 2011 um 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist und kündigte zudem an, seine 90 eigenen Filialen in den USA bis Ende März zu schließen und Lizenzen zu vergeben, um im US-Markt weiter präsent zu sein.

SONY

sieht die jahrelange Krise der Musikindustrie überwunden. "Ich bin mir sicher, dass wir in ein bis drei Jahren wieder in einem Wachstumsmarkt sind", sagte Edgar Berger, Chef von Sony Music International.

SCHULDENKRISE EUROPA

Das US-Finanzministerium lehnt eine Erhöhung der finanziellen Ressourcen des IWF nicht ab, will aber zuvor mehr Anstrengungen der Europäer zu Eindämmung der Schuldenkrise sehen. Japan erwägt ebenfalls, einen Beitrag zur Erhöhung der Ressourcen des IWF zu leisten. Allerdings ollen auch die Japaner erst abwarten, welche Fortschritte Europa bei der Bewältigung seiner Schuldenkrise macht.

STEUERPOLITIK USA

Die US-Regierung will die Körperschaftssteuer von 35 auf 28 Prozent senken. Das derzeitige System sei schlecht für die Wirtschaft und für die Schaffung von Arbeitsplätzen, sagte Finanzminister Geithner.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           105,92   106,28            -0,3        -0,36 
Brent/ICE           122,76   122,9             -0,1        -0,14 
 

An der Nymex stieg der April-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der US-Sorte WTI nur leicht um 0,03 Dollar auf 106,28 Dollar. Der April-Kontrakt auf die europäische Referenzsorte Brent gewann an der ICE dagegen 1,24 Dollar oder 1 Prozent auf 122,90 Dollar. Die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran brachten den Preis im Tageshoch bis über 123 Dollar. Damit wurde für Brentöl wie für WTI ein neues Neun-Monatshoch erreicht.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.773,20      1.776,40       -0,2%          -3,20 
Silber (Spot)         34,34         34,46       -0,3%          -0,12 
Platin (Spot)      1.721,00      1.722,97       -0,1%          -1,97 
Kupfer-Future          3,81          3,83       -0,6%          -0,02 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.45 Uhr)

DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,3259  +0,1% 
EUR/JPY  106,3495  -0,0% 
EUR/CHF    1,2055  -0,1% 
USD/JPY   80,2150  -0,1% 
USD/CHF    0,9093  -0,1% 
GBP/USD    1,5680  +0,1% 
EUR/GBP    0,8456  +0,0% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand   +/- % 
S&P-500-Future       1.355,50  -0,03% 
Nasdaq-Future        2.581,00  +0,09% 
Nikkei-225           9.595,57  +0,44% 
Hang-Seng-Index     21.406,53  -0,66% 
Shanghai-Composite   2.411,38  +0,32% 
Kospi                2.007,80  -1,03% 
S&P/ASX 200          4.286,20  -0,16% 
 
 

AKTIEN TOKIO (Schluss)

Etwas fester - Gelegeheitskäufe und ein erneut etwas leichterer Yen zum Dollar stützten. Aktien von Wertpapierhandelshäusern zählten zu den stärksten Gewinnern, getrieben von Hoffnungen auf eine anhaltende Markterholung und steigende Handelsumsätze. Nomura Holdings zogen um 4,2 Prozent an, Daiwa Securities Group um 4 Prozent.

AKTIEN CHINA (Verlauf)

Uneinheitlich - Während die Börse in Schanghai elicht im Plus notiert, tendiert Hongkong leichter. Angesichts fehlender positiver Impulse würden Gewinne mitgenommen, heißt es hier. In Schanghai stützten unterdessen Erwartungen für weitere wachstumsfördernde Politikmaßnahmen im Vorfeld des jährlichen National Kongresses die Stimmung, so ein Analyst. Aktien von Wertpapierhandelshäusern leiden nach den Aufschlägen des Vortages unter Gewinnmitnahmen. China Merchants Securities fallen um 0,8 Prozent und Everbright Securities um 0,3 Prozent.

AKTIEN SEOUL (Schluss)

Schwächer - Die anhaltenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem griechischen Schuldendrama und der stark gestiegene Ölpreis hätten auf die Stimmung gedrückt, hieß es aus dem Handel. Vor allem Aktien von Fluggesellschaften standen unter Abgabedruck. Asiana Airlines sanken um 1,7 Prozent, für Korean Air Lines ging es um 0,8 Prozent abwärts. Etwas besser als der Markt hielten sich Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering mit einem Minus von 0,2 Prozent. Meldungen zufolge verkauft der Schiffbauer militärische Boote für rund 700 Millionen Dollar an Großbritannien.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Hewlett-Packard (HP) sanken nach Ausweis eines mkt Enttäuschung aufgenommenen Geschäftsberichts um 1,3 Prozent. Mit 1,47 Milliarden US-Dollar war das Ergebnis im ersten Quartal um satte 44 Prozent eingebrochen und rangierte zudem unter den Markterwartungen. Auch der Umsatz überzeugte nicht, der Ausblick fiel eher pessimistisch aus. Im Gegensatz dazu wartete Vivus mit positiven Schlagzeilen auf, das Pharmaunternehmen darf auf eine Zulassung eines Mittels zur Gewichtsreduzierung hoffen. Der Kurs sprang um 100,2 Prozent in die Höhe.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,73 Mrd  0,78 Mrd 
Gewinner        1.193     (1.758) 
Verlierer       1.855     (1.277) 
Unverändert        97       (108) 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       12.938,67       -0,2%         -27,02 
S&P-500                     1.357,66       -0,3%          -4,55 
Nasdaq-Composite            2.933,17       -0,5%         -15,40 
Nasdaq-100                  2.579,78       -0,4%         -10,46 
Nasdaq-100 After Hours      2.578,87 
 

Etwas leichter - Seit der Bewilligung des Hilfspakets für Griechenland seien die Investoren zurückhaltend, sagten Händler. Auch in Europa setzten sich die Gewinnmitnahmen des Vortags fort, ausgelöst durch enttäuschende Einkaufsmanagerindizes. Angeführt wurde der Markt vom Energiesektor und Industriewerten. Auf der Verkaufsliste standen Finanz- und Telekommunikationswerte. HP verloren 1,4 Prozent. Hintergrund waren die enttäuschenden Geschäftszahlen des Wettbewerbers Dell, dessen Aktien um 5,8 Prozent fielen. Johnson & Johnson gaben um 0,1 Prozent nach. Das Unternehmen hat Alex Gorsky zum Nachfolger von CEO William Weldon ernannt. Toll Brothers ermäßigten sich um 5,1 Prozent. Das Unternehmen ist im ersten Geschäftsquartal in die Verlustzone gerutscht.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  99-30/32     +16/32    2,01% 
30-Jährige  99-18/32    +1-5/32    3,15% 

Fester - Teilnehmer an den Finanzmärkten haben riskantere Anlagen gemieden. Während die Aktienbörsen in Europa und den USA Verluste verbuchten, zeigten sich die US-Anleihen im Plus. "Seit dem Griechenland-Deal ist der Markt vorsichtig", sagte eine Analyst von RBS Securities mit Blick auf das zweite Hilfspaket für das südosteuropäische Land.

=== 
DJG/raz/kko 

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2012 01:47 ET (06:47 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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