Adhoc Mitteilung gemäß § 48d Abs. 1 BörseG
Wien (pta007/21.02.2012/08:00) - Ergebnisse 2011: - Konzernumsatz von 2.023,7 Mio. Euro (+16 % gegenüber 2010) - Operatives EBITDA von 258,6 Mio. Euro (+23 % gegenüber 2010) - Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 79,1 Mio. Euro (>+100 % gegenüber 2010) - Gewinn nach Steuern von 40,8 Mio. Euro (gegenüber einem Verlust von 34,9 Mio. Euro in 2010) - Verschuldungsgrad von 18 % Ende 2011 - Dividendenvorschlag von 12 Eurocents je Aktie (+20 % gegenüber 2010)
Highlights 2011: - Mengensteigerung trotz schwierigen Marktumfelds in allen Produktgruppen - Wienerberger kann sich in vielen Ländern besser als der Markt behaupten - Höhere Durchschnittspreise decken Kosteninflation
Ausblick 2012: - Geringe Visibilität erschwert Prognose für 2012 - Fokus auf organisches Wachstum und operational Excellence - Preisanpassungen im Rahmen der Kosteninflation geplant - Deutliche Ergebnissteigerung durch Vollkonsolidierung von Pipelife - Finanzielle Disziplin und Erhaltung der starken Kapitalstruktur weiter oberste Priorität
Die Wienerberger AG, weltweit größter Ziegelproduzent und führend bei Tondachziegeln in Europa, gab heute die Ergebnisse für 2011 bekannt. Das Unternehmen schaffte nach dem Turnaround im zweiten Quartal 2010 im abgelaufenen Geschäftsjahr die Rückkehr in die Gewinnzone. In einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld gelang es, den Umsatz um 16 % und das operative EBITDA um 23 % gegenüber 2010 zu steigern. Wienerberger startete dank der milden Witterungsbedingungen mit deutlichen Mengenzuwächsen in das Jahr 2011. Trotz einer abnehmenden Marktdynamik in der zweiten Jahreshälfte waren im Gesamtjahr in allen Produktgruppen Mengensteigerungen zu verzeichnen, da sich Wienerberger mit hochwertigen Produkten in vielen Ländern besser als der Markt behaupten konnte. Gleichzeitig gelang es, Preiserhöhungen im Rahmen der Kosteninflation umzusetzen, was teilweise auch auf Verschiebungen im Produktmix hin zu höherwertigen Produkten zurückzuführen ist. Insgesamt erwirtschaftete Wienerberger 2011 einen Gewinn nach Steuern von 41 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 35 Mio. Euro hingenommen werden musste.
Erfolgreiche Neuausrichtung des Unternehmens nach der Krise vollzogen Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG, zeigt sich mit den präsentierten Zahlen sehr zufrieden: "Diese Ergebnisse beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nach der Restrukturierungsphase haben wir das Unternehmen neu ausgerichtet und den Fokus auf unsere hochwertigen Produkt- und Systemlösungen für energieeffizientes Bauen gelegt, um die starke operative Basis von Wienerberger für weiteres Wachstum zu nützen. Und dies ist uns 2011 auch gelungen: Wir haben in vielen Ländern Marktanteile gewonnen, obwohl wir gleichzeitig die zur Deckung der Kosteninflation erforderlichen Preisanpassungen umgesetzt haben. Wie Sie wissen, ist in vielen unserer Märkte 2011 keine wirkliche Erholung spürbar gewesen. Dem positiven Trend im Wohnungsneubau in Deutschland, Belgien, Frankreich und Russland standen eine annähernd stabile Entwicklung der Bautätigkeit in den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz, Polen und Tschechien sowie Rückgänge in den USA, Ungarn, der Slowakei, Bulgarien, Rumänien und Südosteuropa gegenüber. Wir haben es aber selbst in schwierigen Märkten dank der hervorragenden Leistungen unseres Vertriebsteams und unserem hochwertigen Produktportfolio geschafft, Boden zu gewinnen und damit den Erfolg 2011 zu ermöglichen."
Wienerberger schließt Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinn nach Steuern von 41 Mio. Euro Im Detail fielen die Ergebnisse 2011 wie folgt aus: Der Konzernumsatz stieg um 16 % auf 2.024 Mio. Euro und das operative EBITDA aufgrund besserer Kapazitätsauslastung und höherer Durchschnittspreise um 23 % auf 259 Mio. Euro. Nicht in den operativen Ergebnissen enthalten sind positive, ergebniswirksame Einmaleffekte aus dem Anteilstausch im Dachbereich in Höhe von rund 33 Mio. Euro. Wienerberger überließ im Frühjahr 2011 ihrem ehemaligen Joint Venture Partner Monier 50 % an dem Betondachsteinhersteller Bramac und erhielt im Gegenzug weitere 25 % an Tondach Gleinstätten sowie eine Ausgleichszahlung. Somit hält Wienerberger nun 50 % an Tondach, einem Dachziegelproduzenten, der führende Positionen in Osteuropa hält. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte signifikant von 11 Mio. Euro auf 79 Mio. Euro gesteigert werden. Das Finanzergebnis verbesserte sich im Berichtsjahr vor allem des höheren Ergebnisbeitrags von Pipelife sowie niedrigeren Zinsaufwendungen. Nach Abzug des Finanzergebnisses von rund -30 Mio. Euro und der Steuern von rund 9 Mio. Euro verbleibt ein Gewinn nach Steuern von 41 Mio. Euro gegenüber einem Verlust von 35 Mio. Euro im Jahr 2010. Nach Abzug des Hybridkupons und der Bereinigung von Minderheitsanteilen errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 0,08 Euro gegenüber -0,57 Euro im Jahr zuvor.
Cashflow aus dem Ergebnis von 204 Mio. Euro Wienerberger hat im Jahr 2011 erneut ihre Stärke in der Cashflow-Generierung unter Beweis gestellt. Der Cashflow aus dem Ergebnis von 204 Mio. Euro lag um 53 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahrs. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 179 Mio. Euro. Aus dem Cashflow wurden insgesamt 159 Mio. Euro für Investitionen aufgewendet, wovon 103 Mio. Euro Normalinvestitionen, die neben der klassischen Instandhaltung auch Investitionen in Produktionsanlagen für höherwertige Produkte sowie technologische Erneuerungen beinhalten, und 56 Mio. Euro Wachstumsinvestitionen betreffen. Im Juli 2011 hat Wienerberger eine neue Anleihe mit einem Volumen von 100 Mio. Euro zur weiteren Stärkung der Liquidität begeben und verfügt mit Liquiditätsreserven von 584 Mio. Euro sowie einer Nettoverschuldung von 442 Mio. Euro (entspricht einem Verschuldungsgrad von nur 18 %) über eine starke Kapitalstruktur.
Erfolgreiche Platzierung einer 200 Mio. Euro Anleihe im Jänner 2012 Darüber hinaus hat Wienerberger im Jänner 2012 sehr erfolgreich eine Anleihe begeben. Aufgrund der starken Nachfrage wurde bei frühzeitiger Beendigung der Zeichnungsfrist das maximal mögliche Volumen von 200 Mio. Euro platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren und einen jährlichen Kupon von 5,0 %. Die Mittel aus der Emission dienen der Aufrechterhaltung und Absicherung der starken Kapitalstruktur der Gruppe.
Vorstand schlägt eine Dividende von 12 Eurocents je Aktie vor Der Vorstand wird der Hauptversammlung am 11. Mai vorschlagen, eine um 20 % höhere Dividende als im Jahr zuvor in Höhe von 12 Eurocents je Aktie an die Aktionäre auszuschütten. "Wir befinden uns zwar nach wie vor in wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten, aber wir möchten, dass auch unsere Aktionäre von der guten Entwicklung des letzten Jahres profitieren können und wollen daher die Dividende entsprechend auf 12 Eurocents ja Aktie erhöhen", begründet Heimo Scheuch die Entscheidung.
Ergebnisentwicklung im 4. Quartal 2011 Das vierte Quartal 2011 war durch milde Witterungsverhältnisse begünstigt. Insbesondere der Jahresvergleich im Dezember fiel positiv aus. Mengenzuwächse in allen Produktgruppen brachten ein Umsatzwachstum von 17 % in den letzten drei Monaten 2011 gegenüber der Vergleichsperiode 2010. Der Rückgang des operativen EBITDA um 11 % auf 45 Mio. Euro erklärt sich aus Aufwendungen aus Optimierungsmaßnahmen im vierten Quartal 2011 in der Höhe von 7 Mio. Euro, während in der Vergleichsperiode 2010 positive Einmaleffekte in ähnlichem Umfang enthalten waren. Bereinigt um diese Effekte würde der Ergebnisanstieg dem ausgewiesenen Umsatzwachstum entsprechen. In Zentral-Osteuropa gingen die Mengen bei Hintermauerziegeln leicht zurück, während in den übrigen Produktgruppen die Absätze gesteigert wurden. Auch dank höherer Durchschnittspreise zeigte das Segment ein Umsatzwachstum von 4 % auf 129 Mio. Euro und ein Ergebnisplus von 5 % auf 20 Mio. Euro gegenüber dem vierten Quartal 2010. In Zentral-Westeuropa führten Mengen- und Preissteigerungen in allen Produktgruppen zu einem Umsatzwachstum von 14 % auf 100 Mio. Euro und einem Anstieg des operativen EBITDA von 13 % auf 10 Mio. Euro. Nord-Westeuropa konnte in allen Produktgruppen die Absatzmengen steigern, was zu einem Umsatzzuwachs von 17 % auf 194 Mio. Euro führte. Aufgrund von Aufwendungen für Optimierungsmaßnahmen fiel der EBITDA-Anstieg in diesem Segment mit 6 % auf 28 Mio. Euro im Vergleich zum Umsatz geringer aus. In Nordamerika stieg der Umsatz, ebenfalls begünstigt durch einen milden Winter, bei höheren Durchschnittspreisen um 8 % auf 34 Mio. Euro. Das operative EBITDA lag aufgrund eines die Vergleichsbasis erhöhenden Einmalertrags in Q4 2010 unter den Vorjahreswerten. Im Segment Beteiligungen und Sonstiges erhöhte sich der Umsatz durch die Erstkonsolidierung von Steinzeug-Keramo deutlich auf 12 Mio. Euro, während das operative EBITDA aufgrund von Integrationskosten der im Sommer übernommenen EuroCeramic im Jahresvergleich leicht rückläufig war.
Übernahme von Pipelife Wienerberger hat letzte Woche die Übernahme der restlichen 50 % der Anteile an Pipelife, einem der führenden Hersteller von Kunststoffrohrsystemen in Europa, zu einem Preis von 162 Mio. Euro bekannt gegeben. Für Wienerberger, die dann nach Freigabe der Transaktion durch die Wettbewerbsbehörde 100 % der Anteile an (MORE TO FOLLOW) Dow Jones NewswiresFebruary 21, 2012 02:00 ET (07:00 GMT)
Wien (pta007/21.02.2012/08:00) - Ergebnisse 2011: - Konzernumsatz von 2.023,7 Mio. Euro (+16 % gegenüber 2010) - Operatives EBITDA von 258,6 Mio. Euro (+23 % gegenüber 2010) - Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 79,1 Mio. Euro (>+100 % gegenüber 2010) - Gewinn nach Steuern von 40,8 Mio. Euro (gegenüber einem Verlust von 34,9 Mio. Euro in 2010) - Verschuldungsgrad von 18 % Ende 2011 - Dividendenvorschlag von 12 Eurocents je Aktie (+20 % gegenüber 2010)
Highlights 2011: - Mengensteigerung trotz schwierigen Marktumfelds in allen Produktgruppen - Wienerberger kann sich in vielen Ländern besser als der Markt behaupten - Höhere Durchschnittspreise decken Kosteninflation
Ausblick 2012: - Geringe Visibilität erschwert Prognose für 2012 - Fokus auf organisches Wachstum und operational Excellence - Preisanpassungen im Rahmen der Kosteninflation geplant - Deutliche Ergebnissteigerung durch Vollkonsolidierung von Pipelife - Finanzielle Disziplin und Erhaltung der starken Kapitalstruktur weiter oberste Priorität
Die Wienerberger AG, weltweit größter Ziegelproduzent und führend bei Tondachziegeln in Europa, gab heute die Ergebnisse für 2011 bekannt. Das Unternehmen schaffte nach dem Turnaround im zweiten Quartal 2010 im abgelaufenen Geschäftsjahr die Rückkehr in die Gewinnzone. In einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld gelang es, den Umsatz um 16 % und das operative EBITDA um 23 % gegenüber 2010 zu steigern. Wienerberger startete dank der milden Witterungsbedingungen mit deutlichen Mengenzuwächsen in das Jahr 2011. Trotz einer abnehmenden Marktdynamik in der zweiten Jahreshälfte waren im Gesamtjahr in allen Produktgruppen Mengensteigerungen zu verzeichnen, da sich Wienerberger mit hochwertigen Produkten in vielen Ländern besser als der Markt behaupten konnte. Gleichzeitig gelang es, Preiserhöhungen im Rahmen der Kosteninflation umzusetzen, was teilweise auch auf Verschiebungen im Produktmix hin zu höherwertigen Produkten zurückzuführen ist. Insgesamt erwirtschaftete Wienerberger 2011 einen Gewinn nach Steuern von 41 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 35 Mio. Euro hingenommen werden musste.
Erfolgreiche Neuausrichtung des Unternehmens nach der Krise vollzogen Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG, zeigt sich mit den präsentierten Zahlen sehr zufrieden: "Diese Ergebnisse beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nach der Restrukturierungsphase haben wir das Unternehmen neu ausgerichtet und den Fokus auf unsere hochwertigen Produkt- und Systemlösungen für energieeffizientes Bauen gelegt, um die starke operative Basis von Wienerberger für weiteres Wachstum zu nützen. Und dies ist uns 2011 auch gelungen: Wir haben in vielen Ländern Marktanteile gewonnen, obwohl wir gleichzeitig die zur Deckung der Kosteninflation erforderlichen Preisanpassungen umgesetzt haben. Wie Sie wissen, ist in vielen unserer Märkte 2011 keine wirkliche Erholung spürbar gewesen. Dem positiven Trend im Wohnungsneubau in Deutschland, Belgien, Frankreich und Russland standen eine annähernd stabile Entwicklung der Bautätigkeit in den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz, Polen und Tschechien sowie Rückgänge in den USA, Ungarn, der Slowakei, Bulgarien, Rumänien und Südosteuropa gegenüber. Wir haben es aber selbst in schwierigen Märkten dank der hervorragenden Leistungen unseres Vertriebsteams und unserem hochwertigen Produktportfolio geschafft, Boden zu gewinnen und damit den Erfolg 2011 zu ermöglichen."
Wienerberger schließt Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinn nach Steuern von 41 Mio. Euro Im Detail fielen die Ergebnisse 2011 wie folgt aus: Der Konzernumsatz stieg um 16 % auf 2.024 Mio. Euro und das operative EBITDA aufgrund besserer Kapazitätsauslastung und höherer Durchschnittspreise um 23 % auf 259 Mio. Euro. Nicht in den operativen Ergebnissen enthalten sind positive, ergebniswirksame Einmaleffekte aus dem Anteilstausch im Dachbereich in Höhe von rund 33 Mio. Euro. Wienerberger überließ im Frühjahr 2011 ihrem ehemaligen Joint Venture Partner Monier 50 % an dem Betondachsteinhersteller Bramac und erhielt im Gegenzug weitere 25 % an Tondach Gleinstätten sowie eine Ausgleichszahlung. Somit hält Wienerberger nun 50 % an Tondach, einem Dachziegelproduzenten, der führende Positionen in Osteuropa hält. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte signifikant von 11 Mio. Euro auf 79 Mio. Euro gesteigert werden. Das Finanzergebnis verbesserte sich im Berichtsjahr vor allem des höheren Ergebnisbeitrags von Pipelife sowie niedrigeren Zinsaufwendungen. Nach Abzug des Finanzergebnisses von rund -30 Mio. Euro und der Steuern von rund 9 Mio. Euro verbleibt ein Gewinn nach Steuern von 41 Mio. Euro gegenüber einem Verlust von 35 Mio. Euro im Jahr 2010. Nach Abzug des Hybridkupons und der Bereinigung von Minderheitsanteilen errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 0,08 Euro gegenüber -0,57 Euro im Jahr zuvor.
Cashflow aus dem Ergebnis von 204 Mio. Euro Wienerberger hat im Jahr 2011 erneut ihre Stärke in der Cashflow-Generierung unter Beweis gestellt. Der Cashflow aus dem Ergebnis von 204 Mio. Euro lag um 53 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahrs. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 179 Mio. Euro. Aus dem Cashflow wurden insgesamt 159 Mio. Euro für Investitionen aufgewendet, wovon 103 Mio. Euro Normalinvestitionen, die neben der klassischen Instandhaltung auch Investitionen in Produktionsanlagen für höherwertige Produkte sowie technologische Erneuerungen beinhalten, und 56 Mio. Euro Wachstumsinvestitionen betreffen. Im Juli 2011 hat Wienerberger eine neue Anleihe mit einem Volumen von 100 Mio. Euro zur weiteren Stärkung der Liquidität begeben und verfügt mit Liquiditätsreserven von 584 Mio. Euro sowie einer Nettoverschuldung von 442 Mio. Euro (entspricht einem Verschuldungsgrad von nur 18 %) über eine starke Kapitalstruktur.
Erfolgreiche Platzierung einer 200 Mio. Euro Anleihe im Jänner 2012 Darüber hinaus hat Wienerberger im Jänner 2012 sehr erfolgreich eine Anleihe begeben. Aufgrund der starken Nachfrage wurde bei frühzeitiger Beendigung der Zeichnungsfrist das maximal mögliche Volumen von 200 Mio. Euro platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren und einen jährlichen Kupon von 5,0 %. Die Mittel aus der Emission dienen der Aufrechterhaltung und Absicherung der starken Kapitalstruktur der Gruppe.
Vorstand schlägt eine Dividende von 12 Eurocents je Aktie vor Der Vorstand wird der Hauptversammlung am 11. Mai vorschlagen, eine um 20 % höhere Dividende als im Jahr zuvor in Höhe von 12 Eurocents je Aktie an die Aktionäre auszuschütten. "Wir befinden uns zwar nach wie vor in wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten, aber wir möchten, dass auch unsere Aktionäre von der guten Entwicklung des letzten Jahres profitieren können und wollen daher die Dividende entsprechend auf 12 Eurocents ja Aktie erhöhen", begründet Heimo Scheuch die Entscheidung.
Ergebnisentwicklung im 4. Quartal 2011 Das vierte Quartal 2011 war durch milde Witterungsverhältnisse begünstigt. Insbesondere der Jahresvergleich im Dezember fiel positiv aus. Mengenzuwächse in allen Produktgruppen brachten ein Umsatzwachstum von 17 % in den letzten drei Monaten 2011 gegenüber der Vergleichsperiode 2010. Der Rückgang des operativen EBITDA um 11 % auf 45 Mio. Euro erklärt sich aus Aufwendungen aus Optimierungsmaßnahmen im vierten Quartal 2011 in der Höhe von 7 Mio. Euro, während in der Vergleichsperiode 2010 positive Einmaleffekte in ähnlichem Umfang enthalten waren. Bereinigt um diese Effekte würde der Ergebnisanstieg dem ausgewiesenen Umsatzwachstum entsprechen. In Zentral-Osteuropa gingen die Mengen bei Hintermauerziegeln leicht zurück, während in den übrigen Produktgruppen die Absätze gesteigert wurden. Auch dank höherer Durchschnittspreise zeigte das Segment ein Umsatzwachstum von 4 % auf 129 Mio. Euro und ein Ergebnisplus von 5 % auf 20 Mio. Euro gegenüber dem vierten Quartal 2010. In Zentral-Westeuropa führten Mengen- und Preissteigerungen in allen Produktgruppen zu einem Umsatzwachstum von 14 % auf 100 Mio. Euro und einem Anstieg des operativen EBITDA von 13 % auf 10 Mio. Euro. Nord-Westeuropa konnte in allen Produktgruppen die Absatzmengen steigern, was zu einem Umsatzzuwachs von 17 % auf 194 Mio. Euro führte. Aufgrund von Aufwendungen für Optimierungsmaßnahmen fiel der EBITDA-Anstieg in diesem Segment mit 6 % auf 28 Mio. Euro im Vergleich zum Umsatz geringer aus. In Nordamerika stieg der Umsatz, ebenfalls begünstigt durch einen milden Winter, bei höheren Durchschnittspreisen um 8 % auf 34 Mio. Euro. Das operative EBITDA lag aufgrund eines die Vergleichsbasis erhöhenden Einmalertrags in Q4 2010 unter den Vorjahreswerten. Im Segment Beteiligungen und Sonstiges erhöhte sich der Umsatz durch die Erstkonsolidierung von Steinzeug-Keramo deutlich auf 12 Mio. Euro, während das operative EBITDA aufgrund von Integrationskosten der im Sommer übernommenen EuroCeramic im Jahresvergleich leicht rückläufig war.
Übernahme von Pipelife Wienerberger hat letzte Woche die Übernahme der restlichen 50 % der Anteile an Pipelife, einem der führenden Hersteller von Kunststoffrohrsystemen in Europa, zu einem Preis von 162 Mio. Euro bekannt gegeben. Für Wienerberger, die dann nach Freigabe der Transaktion durch die Wettbewerbsbehörde 100 % der Anteile an (MORE TO FOLLOW) Dow Jones NewswiresFebruary 21, 2012 02:00 ET (07:00 GMT)
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