Trotzdem schwelen die Proteste in den afghanischen Provinzen am dritten Tag nach der Koran-Verbrennung weiter. So wurden in der ostafghanischen Provinz Nangahar zwei NATO-Soldaten und mehrere Demonstranten getötet. Die Internationale Schutztruppe ISAF hatte Anfang der Woche eingeräumt, dass Soldaten in Bagram muslimische Schriften wie den Koran "unangemessen entsorgt" hätten, sich dafür entschuldigt und dem Vorwurf des Vorsatzes widersprochen. Die Schändung ihrer religiösen Schrift gilt den Muslimen als Todsünde.