DEUTSCHE BANK - Die Deutsche Bank steht wegen eines milliardenschweren Derivategeschäfts in den Niederlanden im Rampenlicht. Nach Angaben aus niederländischen Justizkreisen wurden Unterlagen und Mitschnitte von Telefongesprächen bei der Deutschen Bank in London angefordert. Hintergrund sind die Ermittlungen im Finanzskandal um die Wohnungsgesellschaft Vestia. (Handelsblatt S. 1)
DEUTSCHE BÖRSE - Die Deutsche Börse aus Frankfurt will im Geschäft mit Anleihen kleiner und mittelgroßer Firmen die Rivalen aus Stuttgart abhängen und selbst Marktführer werden. Dazu beitragen sollen verschärfte Transparenzregeln für die Papiere und eine neue Plattform. (FTD S. 18)
DEUTSCHE TELEKOM - Die Tochter der Deutschen Telekom, die T-Mobile USA, gerät in den USA immer mehr ins Abseits. Die Zeit für eine grundlegende Lösung drängt. (Handelsblatt S. 22)
LUFTHANSA - Die Fluggesellschaft Lufthansa plant offenbar, die Tochter Germanwings mit ihrem Europageschäft zusammenzulegen und den Namen der Billigfluggesellschaft aufzugeben, heißt es. (Süddeutsche Zeitung S. 22)
ENBW - Hans-Peter Villis, der Vorstandsvorsitzende des Energieversorgers EnBW, plante mit dem russischen Lobbyisten Andrey Bykov ein großes Geschäft. Als das scheitere, kam es zum Streit, den jetzt die Staatsanwaltschaft beschäftigt. (Handelsblatt S. 28)
SPARKASSEN - Sparkassen pflegen ein Biedermann-Image, Vorsicht statt Finanzcasino. Doch Kundenanwälte sehen in der Anlageberatung kaum einen Unterschied zu anderen Banken. (Handelsblatt S. 32)
GROUPAMA - Der angeschlagene französische Versicherer Groupama kann auf höhere Erträge aus dem Verkauf seiner Tochter Gan Eurocourtage hoffen. Branchenkreise bestätigten, das ein Konsortium unter Führung der Swiss Re rund 600 Millionen Euro für die gesamte Gan Eurocourtage geboten hatte. Die Allianz war an einem Teil von Gan Eurocourtage interessiert. (FTD S. 17)
DJG/pi/jhe
(END) Dow Jones Newswires
April 26, 2012 00:32 ET (04:32 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
