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Kupfer unter Druck | ||||||||||||||||
| Geringe Nachfrage und Ausbau von Minen belasten Kupferkurs. Nachdem die Kupfer-Bullen zuletzt kaum zu stoppen waren, haben nun die Bären wieder das Ruder übernommen. Rund drei Prozent verlor das Metall gegenüber der Vorwoche. Zwar bedarf es des Blicks in die Kristallkugel, doch die Wahrscheinlichkeit, dass Kupfer auch in der kommenden Woche unter Druck gerät, ist recht hoch. Preisanstieg eher unwahrscheinlich Zum einen hat die Kupfernachfrage im Reich der Mitte zuletzt deutlich nachgelassen. Gegenüber dem Vormonat schrumpften die chinesischen Importe im Januar um 19 Prozent. Zum anderen haben die Lagerbestände an der Börse in Schanghai ein neues Rekordhoch erklommen. Dass die führenden Rohstoffunternehmen Rio Tinto und BHP Billiton jüngst ankündigten, rund vier Milliarden Dollar in die weltweit größte Kupfermine Escondida in Chile zu investieren, könnte den Kupferkurs - zumindest kurzfristig - ebenfalls belasten.
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