Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt
Klagenfurt (pta007/29.02.2012/09:00) - * Umsatz rd. 70 Mio. Eur
* Operatives EBITDA um 15% gesteigert
* Operatives EBIT +1,4 Mio. Eur erwirtschaftet
* Nicht cash-wirksame negative Kursentwicklung im Finanzergebnis
Das börsennotierte Familienunternehmen SW Umwelttechnik erreichte 2011 einen
Umsatz von rund 70 Mio. Eur (-6% zu VJ). Die Stabilisierung der Preissituation
und die Konzentration auf margenstarke Produkte steigerten den Rohertrag. Die
Variabilisierung der Personalkosten und Fixkostenreduktionen verbesserten das
operative Ergebnis. Das operative EBITDA stieg damit um 15% auf 5,3 Mio. Eur (VJ
4,7 Mio. Eur) und das operative EBIT um 2 Mio. Eur auf 1,4 Mio. Eur.
Das vergangene Geschäftsjahr war für SW Umwelttechnik in allen Märkten von
anhaltenden Marktunsicherheiten geprägt. In Ungarn und in Rumänien blieb die
Konjunktur unverändert, während sich in Österreich 2011 bereits positive Impulse
im Umsatz auswirkten.
In Österreich konnten die positiven Tendenzen gut genutzt werden. Aufgrund der
Marktentwicklung und der Platzierung von neuen innovativen Produkten wurde der
Umsatz von 15,6 Mio. Eur um 15% auf 17,9 Mio. Eur gesteigert.
Die Bauwirtschaft in Ungarn steckt in einer tiefen Krise. Dies hatte auch
Auswirkungen auf die SW Umwelttechnik, die sich im Umsatz mit einer Reduktion um
20% auf 29,3 Mio. Eur (VJ 36,7 Mio. Eur). auswirkten. Durch konsequent
umgesetzte Preisstabilisierung und gleichzeitiger Variabilisierung der Fixkosten
wurde das operative Ergebnis, trotz Umsatzrückgang, signifikant verbessert.
In Rumänien setzte sich der Abwärtstrend im Bereich der Industrie- und
Gewerbekunden weiter fort. Durch die strategische Entscheidung, die
Produktpalette auf Wasserschutzprodukte für EU geförderte Projekte umzustellen,
wurde trotz des Einbruch im Bereich Industrie und Gewerbe noch ein Umsatz von
17,1 Mio. Eur (VJ 18,0 Mio. Eur) erzielt. Die Konzentration auf margenstarke
Produkte im Bereich Wasserschutz und die eingeleiteten Kosteneinsparungen
wirkten sich bereits im deutlich verbesserten EBIT aus.
Der Wasserschutzsektor wurde weiter ausgebaut und blieb 2011 mit 32,0 Mio. Eur
(VJ 31,6 Mio. Eur) größter Geschäftsbereich. Dies entspricht einem Umsatzanteil
von 46%. Die margenschwachen Umsätze aus dem Industrie- und Gewerbebereich
wurden auf 22,6 Mio. Eur (VJ 27,8 Mio. Eur) zurückgenommen. Die Entwicklung im
Projektgeschäftes blieb mit einem Umsatz von 14,8 Mio. Eur (VJ 14,4 Mio. Eur)
konstant.
Trotz Marktrückgängen in Ungarn und Rumänien wurde das operative EBITDA (vor
a.o. Ereignissen und IAS 40 - Fair Value Bewertungen) auf 5,4 Mio. Eur (4,7 Mio.
Eur) gesteigert und das operative EBIT auf 1,4 Mio. Eur (VJ - 0,6 Mio. Eur)
gedreht. Das Ergebnis aus der Fair Value Bewertung, der als Finanzinvestition
gehaltenen Immobilien, beträgt 0,4 Mio. Eur (VJ 1,9 Mio. Eur). Die temporären,
nicht cash-wirksamen Kursentwicklungen, vor allem aus der Abwertung des
ungarischen Forint zum Ultimo 2011, sind im Finanzergebnis mit - 2,2 Mio. Eur
(VJ - 0,7 Mio. Eur) ausgewiesen. Die FX-Entwicklungen und hohen
Finanzierungsaufwendungen wirkten sich im EGT negativ aus. Das operative EGT
(vor a.o. Ereignissen, IAS 40 und FX-Entwicklungen) verbesserte sich dagegen auf
-2,3 Mio. Eur (VJ -3,4 Mio. Eur).
Auftragsstand
Der Auftragsstand beträgt 28,3 Mio. Eur (VJ 27,7 Mio. Eur). Die Entwicklung in
Österreich ist konstant, während in Ungarn die öffentliche Vergabe erst im 4.
Quartal zunahm. In Rumänien steigen die Ausschreibungen der EU geförderten
Abwasserprojekte kontinuierlich.
Mitarbeiter
Die Personalkosten wurden durch den Einsatz von Leiharbeitern in Ungarn und
Rumänien weiter variabilisiert. Durch diese Maßnahme entwickelte sich der
Personalaufwand proportional zum Umsatz und reduzierte sich auf 12,9 Mio. Eur
(VJ 13,7 Mio. Eur). 2011 waren im Durchschnitt 540 Mitarbeiter (VJ 629
Mitarbeiter) bei SW Umwelttechnik beschäftigt.
Investitionen
Die Investitionen, in der Höhe von 1,8 Mio. Eur, wurden zur Anpassung der
Produktpalette an die geänderten Marktbedingungen, vor allem im Bereich
Wasserschutz, eingesetzt. Expansions- und Akquisitionsinvestitionen wurden in
2011 keine getätigt.
Strukturvereinfachung Österreich
Die SW Umwelttechnik Gruppe hat die 26% Anteile der SW Österreich GmbH von dem
Salzburger Familienunternehmen Betonwerk Rieder GmbH rückwirkend per 1.1.2012
übernommen und hält damit 100% an dem auf Wasserschutz ausgerichteten
Unternehmen. Im Gegenzug wurde die 50% Beteiligung an der Iso Span Baustoffwerk
GmbH in Ramingstein an die Betonwerk Rieder GmbH abgegeben. Durch diese Maßnahme
vereinfacht SW Umwelttechnik seine Beteiligungsstruktur und fokussiert sich auf
den Kernbereich Wasserschutz in Österreich.
Treasury
Die Finanzierung der SW-Gruppe erfolgt zu einem hohen Anteil durch Bankdarlehen,
welche vor allem für die Modernisierungs- und Expansionsinvestitionen im
Gesamtausmaß von 60 Mio. Eur in den Jahren 2005 bis 2008 aufgenommen wurden. Zur
Sicherung dieser Verbindlichkeiten werden - entsprechend der im August 2011
abgeschlossenen Rahmenvereinbarung - auf Basis von Szenario-Berechnung die
erforderlichen Änderungen der Finanzierungslinien mit den Banken ausgearbeitet.
Die Anpassung der Tilgungsprofile an das geänderte Marktumfeld soll bis Mitte
2012 vereinbart werden.
Die langfristige Strategie mit einer Top 3 Position in den bearbeiteten Märkten
die nachhaltigen Wachstumschancen in den CEE Ländern zu nutzen, hat sich auch in
diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewährt und durch die durchgeführten
Investitionen in moderne Anlagen wird SW Umwelttechnik überproportional von
einem Konjunkturaufschwung profitieren können.
In Mio. 2011 2010
Eur
Umsatz 69,4 73,8
Operatives 1,4 -0,6
EBIT
Operatives 5,3 4,7
EBITDA
Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik, seit 1997 an der
Wiener Börse notiert, steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes
Wachstum in Ost- und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie
leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur
in den CEE Ländern.
(Ende)
Aussender: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Adresse: Bahnstraße 87-93, 9021 Klagenfurt
Land: Österreich
Ansprechpartner: MMag. Michaela Werbitsch
Tel.: +43/(0)463/32109-172
E-Mail: michaela.werbitsch@sw-umwelttechnik.at
Website: www.sw-umwelttechnik.com
ISIN(s): AT0000808209 (Aktie)
Börsen: Amtlicher Handel in Wien
Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1330502400540
© pressetext Nachrichtenagentur GmbH Pflichtmitteilungen und
Finanznachrichten übermittelt durch pressetext.adhoc. Archiv:
http://adhoc.pressetext.com . Für den Inhalt der Mitteilung ist der Aussender
verantwortlich. Kontakt für Anfragen: adhoc@pressetext.com oder +43-1-81140-300. (END) Dow Jones NewswiresFebruary 29, 2012 03:00 ET (08:00 GMT)
Klagenfurt (pta007/29.02.2012/09:00) - * Umsatz rd. 70 Mio. Eur
* Operatives EBITDA um 15% gesteigert
* Operatives EBIT +1,4 Mio. Eur erwirtschaftet
* Nicht cash-wirksame negative Kursentwicklung im Finanzergebnis
Das börsennotierte Familienunternehmen SW Umwelttechnik erreichte 2011 einen
Umsatz von rund 70 Mio. Eur (-6% zu VJ). Die Stabilisierung der Preissituation
und die Konzentration auf margenstarke Produkte steigerten den Rohertrag. Die
Variabilisierung der Personalkosten und Fixkostenreduktionen verbesserten das
operative Ergebnis. Das operative EBITDA stieg damit um 15% auf 5,3 Mio. Eur (VJ
4,7 Mio. Eur) und das operative EBIT um 2 Mio. Eur auf 1,4 Mio. Eur.
Das vergangene Geschäftsjahr war für SW Umwelttechnik in allen Märkten von
anhaltenden Marktunsicherheiten geprägt. In Ungarn und in Rumänien blieb die
Konjunktur unverändert, während sich in Österreich 2011 bereits positive Impulse
im Umsatz auswirkten.
In Österreich konnten die positiven Tendenzen gut genutzt werden. Aufgrund der
Marktentwicklung und der Platzierung von neuen innovativen Produkten wurde der
Umsatz von 15,6 Mio. Eur um 15% auf 17,9 Mio. Eur gesteigert.
Die Bauwirtschaft in Ungarn steckt in einer tiefen Krise. Dies hatte auch
Auswirkungen auf die SW Umwelttechnik, die sich im Umsatz mit einer Reduktion um
20% auf 29,3 Mio. Eur (VJ 36,7 Mio. Eur). auswirkten. Durch konsequent
umgesetzte Preisstabilisierung und gleichzeitiger Variabilisierung der Fixkosten
wurde das operative Ergebnis, trotz Umsatzrückgang, signifikant verbessert.
In Rumänien setzte sich der Abwärtstrend im Bereich der Industrie- und
Gewerbekunden weiter fort. Durch die strategische Entscheidung, die
Produktpalette auf Wasserschutzprodukte für EU geförderte Projekte umzustellen,
wurde trotz des Einbruch im Bereich Industrie und Gewerbe noch ein Umsatz von
17,1 Mio. Eur (VJ 18,0 Mio. Eur) erzielt. Die Konzentration auf margenstarke
Produkte im Bereich Wasserschutz und die eingeleiteten Kosteneinsparungen
wirkten sich bereits im deutlich verbesserten EBIT aus.
Der Wasserschutzsektor wurde weiter ausgebaut und blieb 2011 mit 32,0 Mio. Eur
(VJ 31,6 Mio. Eur) größter Geschäftsbereich. Dies entspricht einem Umsatzanteil
von 46%. Die margenschwachen Umsätze aus dem Industrie- und Gewerbebereich
wurden auf 22,6 Mio. Eur (VJ 27,8 Mio. Eur) zurückgenommen. Die Entwicklung im
Projektgeschäftes blieb mit einem Umsatz von 14,8 Mio. Eur (VJ 14,4 Mio. Eur)
konstant.
Trotz Marktrückgängen in Ungarn und Rumänien wurde das operative EBITDA (vor
a.o. Ereignissen und IAS 40 - Fair Value Bewertungen) auf 5,4 Mio. Eur (4,7 Mio.
Eur) gesteigert und das operative EBIT auf 1,4 Mio. Eur (VJ - 0,6 Mio. Eur)
gedreht. Das Ergebnis aus der Fair Value Bewertung, der als Finanzinvestition
gehaltenen Immobilien, beträgt 0,4 Mio. Eur (VJ 1,9 Mio. Eur). Die temporären,
nicht cash-wirksamen Kursentwicklungen, vor allem aus der Abwertung des
ungarischen Forint zum Ultimo 2011, sind im Finanzergebnis mit - 2,2 Mio. Eur
(VJ - 0,7 Mio. Eur) ausgewiesen. Die FX-Entwicklungen und hohen
Finanzierungsaufwendungen wirkten sich im EGT negativ aus. Das operative EGT
(vor a.o. Ereignissen, IAS 40 und FX-Entwicklungen) verbesserte sich dagegen auf
-2,3 Mio. Eur (VJ -3,4 Mio. Eur).
Auftragsstand
Der Auftragsstand beträgt 28,3 Mio. Eur (VJ 27,7 Mio. Eur). Die Entwicklung in
Österreich ist konstant, während in Ungarn die öffentliche Vergabe erst im 4.
Quartal zunahm. In Rumänien steigen die Ausschreibungen der EU geförderten
Abwasserprojekte kontinuierlich.
Mitarbeiter
Die Personalkosten wurden durch den Einsatz von Leiharbeitern in Ungarn und
Rumänien weiter variabilisiert. Durch diese Maßnahme entwickelte sich der
Personalaufwand proportional zum Umsatz und reduzierte sich auf 12,9 Mio. Eur
(VJ 13,7 Mio. Eur). 2011 waren im Durchschnitt 540 Mitarbeiter (VJ 629
Mitarbeiter) bei SW Umwelttechnik beschäftigt.
Investitionen
Die Investitionen, in der Höhe von 1,8 Mio. Eur, wurden zur Anpassung der
Produktpalette an die geänderten Marktbedingungen, vor allem im Bereich
Wasserschutz, eingesetzt. Expansions- und Akquisitionsinvestitionen wurden in
2011 keine getätigt.
Strukturvereinfachung Österreich
Die SW Umwelttechnik Gruppe hat die 26% Anteile der SW Österreich GmbH von dem
Salzburger Familienunternehmen Betonwerk Rieder GmbH rückwirkend per 1.1.2012
übernommen und hält damit 100% an dem auf Wasserschutz ausgerichteten
Unternehmen. Im Gegenzug wurde die 50% Beteiligung an der Iso Span Baustoffwerk
GmbH in Ramingstein an die Betonwerk Rieder GmbH abgegeben. Durch diese Maßnahme
vereinfacht SW Umwelttechnik seine Beteiligungsstruktur und fokussiert sich auf
den Kernbereich Wasserschutz in Österreich.
Treasury
Die Finanzierung der SW-Gruppe erfolgt zu einem hohen Anteil durch Bankdarlehen,
welche vor allem für die Modernisierungs- und Expansionsinvestitionen im
Gesamtausmaß von 60 Mio. Eur in den Jahren 2005 bis 2008 aufgenommen wurden. Zur
Sicherung dieser Verbindlichkeiten werden - entsprechend der im August 2011
abgeschlossenen Rahmenvereinbarung - auf Basis von Szenario-Berechnung die
erforderlichen Änderungen der Finanzierungslinien mit den Banken ausgearbeitet.
Die Anpassung der Tilgungsprofile an das geänderte Marktumfeld soll bis Mitte
2012 vereinbart werden.
Die langfristige Strategie mit einer Top 3 Position in den bearbeiteten Märkten
die nachhaltigen Wachstumschancen in den CEE Ländern zu nutzen, hat sich auch in
diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewährt und durch die durchgeführten
Investitionen in moderne Anlagen wird SW Umwelttechnik überproportional von
einem Konjunkturaufschwung profitieren können.
In Mio. 2011 2010
Eur
Umsatz 69,4 73,8
Operatives 1,4 -0,6
EBIT
Operatives 5,3 4,7
EBITDA
Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik, seit 1997 an der
Wiener Börse notiert, steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes
Wachstum in Ost- und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie
leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur
in den CEE Ländern.
(Ende)
Aussender: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Adresse: Bahnstraße 87-93, 9021 Klagenfurt
Land: Österreich
Ansprechpartner: MMag. Michaela Werbitsch
Tel.: +43/(0)463/32109-172
E-Mail: michaela.werbitsch@sw-umwelttechnik.at
Website: www.sw-umwelttechnik.com
ISIN(s): AT0000808209 (Aktie)
Börsen: Amtlicher Handel in Wien
Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1330502400540
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