An den US-Börsen deutet am Freitag alles auf einen schwachen Wochenausklang hin. Mangels relevanter Konjunkturdaten oder sonstiger kursbewegender Nachrichten sprachen Händler von einem impulslosen Geschäft, in dem Anlegern die rechte Idee für neue Investitionen gefehlt habe. In Sorge, die Erholung am Aktienmarkt erfolge schneller als die der Weltwirtschaft, hätten einige Investoren die jüngst erreichten Höchststände seit 2008 zum Kasse machen genutzt, hieß es.
Der Dow Jones Industrial entfernte sich wieder etwas von der
jüngst durchbrochenen Marke von 13.000 Punkten und gab zuletzt um
0,25 Prozent auf 12.947,75 Punkte nach. Damit deutet sich für den
Leitindex im Wochenvergleich ein leichtes Minus von 0,27 Prozent an.
Der S&P 500
Zu den Gewinnern im Dow Jones zählten zum Wochenschluss die
Aktien aus der Bankenbranche, die im Kielwasser der Kursgewinne
europäischer Branchentitel zulegten. Diese hatten Händlern zufolge
von verbesserten Liquiditätsaussichten sowie einer positiven
Einschätzung zum europäischen Bankensektor durch die Experten von
Goldman Sachs profitiert. Bank of America
Papiere von Energiekonzernen dagegen gehörten zu den Verlierern,
was am Markt mit dem Ölpreis in Verbindung gebracht wurde. Der Preis
für Rohöl war nach seinem starken Höhenflug vom Vortag wieder
deutlich zurückgefallen. Exxon Mobil
Außerhalb des Dow Jones rückten die Papiere von Sara Lee
ISIN US78378X1072
AXC0227 2012-03-02/20:18