Ob eine Bilanz nun gut oder eher schlecht ist - das ist manchmal auch relativ zu sehen. Die Jahresbilanz von RWE liest sich auf den ersten Blick eher negativ. Umsatz und Ergebnis gehen deutlich zurück. Und sogar die Dividende wird massiv gekürzt - von 3,50 Euro auf 2,00 Euro. Dass die Anleger das Papier dennoch mit steigenden Kursen belohnen, liegt schlicht daran, dass sie noch weniger erwartet hatten. Was auch kein Wunder ist, schließlich hatte RWE im vergangenen Jahr einige Rückschläge zu verkraften. Vor allem der Atomausstieg der Bundesregierung belastete die Bilanz mit mehr als eine Milliarde Euro. Teuere Gasverträge sorgten außerdem für einen Gewinneinbruch. RWE ist dennoch optimistisch. Die Talsohle sei bald durchschritten. In den beiden kommenden Jahren werden jedoch keine großen Sprünge erwartet. Allerdings soll es auch keine weiteren Gewinneinbrüche geben. Für die Analysten Grund genug ihre Kursziele und Empfehlung anzupassen. Wie diese ausfallen und wie Konkurrent E.ON bewertet wird, erfahren Sie im Beitrag! Lesen Sie hierzu auch den Artikel auf Der Aktionär Online.
Hier geht's zum Video
© 2012 Der Aktionär TV
