Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
131 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/US-Notenbank treibt Rally an - Euro über 1,2550 USD

-Von Herbert Rude

Die US-Notenbank (Fed) sorgt für gute Laune an den Märkten und für eine Wiederaufnahme der Sommerrally an den Aktienbörsen. Der DAX steigt im frühen Handel um 0,5 Prozent auf 7.054 Punkten, der Euro-Stoxx-50 gewinnt ebenfalls 0,5 Prozent. Der Euro steigt erstmals seit Anfang Juli über die Marke von 1,2550 US-Dollar, zusätzlich gestützt von einem unerwartet guten französischen Einkaufsmanagerindex. Allerdings ist der deutsche Einkaufsmanager-Index etwas gefallen.

"Die US-Notenbank sorgt für die Überraschung des Tages", sagt Dirk Gojny, Chefanalyst der Essener National-Bank. Aus dem Protokoll der letzten Notenbank-Sitzung geht hervor, dass die Währungshüter über weitere geldpolitische Stimuli nachdenken. Viele Notenbanker neigen zu flexibleren Ankaufsprogrammen. "Ein entsprechendes Programm dürfte zeitlich unbefristet aufgelegt werden", meint Michael Gapen, Volkswirt bei Barclays. Bisher waren die Programme für Anleihekäufe zeitlich limitiert. Gapen glaubt allerdings nicht, dass die Fed bereits im September ein neues Programm auflegt.

Der Goldpreis baut die jüngsten Gewinne aus, mit 1.665 US-Dollar steigt er auf den höchsten Stand seit Mai.

Der Einkaufsmanager-Index in Frankreich ist im August entgegen den Erwartungen gestiegen. Das schürft die Hoffnungen auf ein Ende der Rezession in der Eurozone.

Von den geldpolitischen Spekulationen profitieren vor allem Finanzwerte aus der Banken- und Versicherungsbranche. Denn die Vermögenswerte in den Bilanzen werden durch eine lockere Geldpolitik stabilisiert, die Kurse der Anleihen steigen bereits wieder. Der Index der europäischen Banken legt um ein Prozent zu, Intesa Sanpaolo gewinnen weitere 2,5 Prozent. Commerzbank steigen um 1,8 Prozent und führen die DAX-Gewinner an. Deutsche Bank legen um 1,4 Prozent zu.

Aber auch konjunkturabhängige Aktien werden von der Hoffnung auf eine Stimulierung der Konjunktur über die Geldpolitik gestützt, der Index der Chemiewerte steigt um 0,9 Prozent und der Index der Rohstoffwerte um 1,1 Prozent.

Damit trotzen die Rohstoffwerte neuen Konjunkturindikatoren aus China. Der Flash-Einkaufsmanagerindex der HSBC für China ist im August auf 47,8 gefallen von 49,3 im Juli. Damit liegt der Index bereits den zehnten Monat in Folge unter 50 Punkten und damit unter der Schwelle zwischen Wachstum und Rezession. Der Rohstoffhunger Chinas könnte unter der schlechten Stimmung in der Wirtschaft leiden, China ist der größte Rohstoffimporteur der Welt. Allerdings kursieren Spekulationen, neben der Fed könnte auch die People's Bank of China die Wirtschaft geldpolitisch stimulieren.

Ahold verlieren nach schwachen Unternehmenszahlen über 2 Prozent. Der Index der Einzelhandelswerte liegt mit einem Minus von 0,2 Prozent als einziger Branchenindex im Minus.

Diageo gewinnen nach unerwartet guten Zahlen des Getränkeherstellers 0,9 Prozent. Andere konjunkturunabhängige Aktien leiden dagegen unter Gewinnmitnahmen, so Fresenius, Merck und Beiersdorf im DAX.

Wenig neue Erkenntnisse lieferte das Treffen von EurogruppenleiterJean-Claude Juncker mit dem griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras am Mittwochabend. Juncker will Griechenland im Euro halten. Einen Aufschub bei den Reformzielen knüpfte Junckers an die Ergebnisse des Troika-Berichts. Die Experten der Troika aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) werden im September nach Griechenland zurückkehren und Anfang Oktober ihren Bericht vorstellen. Am Donnerstag trifft sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande.

Am Nachmittag werden in den USA unter anderem Daten zu den Neubauverkäufen bekanntgegeben.

DJG/hru/cln 

(END) Dow Jones Newswires

August 23, 2012 04:02 ET (08:02 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.