WIEN (Dow Jones)--Ein vorsichtig optimistischer Ausblick der US-Notenbank auf die Konjunktur und die Ergebnisse des Stresstest der US-Banken haben am Mittwoch an der Börse in Wien für eine festere Tendenz gesorgt. "Die Bedingungen am Arbeitsmarkt haben sich verbessert und die Arbeitslosenquote ist in den vergangenen Monaten spürbar gesunken, bleibt aber erhöht", hieß es in der Erklärung der Fed vom Vorabend. Der ATX-20-Index verbesserte sich um 0,9 Prozent bzw 19 auf 2.198 Punkte, der ATX-Prime legte um 0,8 Prozent bzw neun auf 1.085 Punkte zu. Dabei wurden 6,57 (Dienstag: 5,24) Millionen Aktien gehandelt.
Gestützt hat auch die vorzeitige Veröffentlichung des Stresstests für die US-Banken. Die 15 Banken, die beim Stresstest ungeschoren davon kamen, können jetzt ihre Dividenden erhöhen und Aktien zurückkaufen. Nach einer Analyse von RBC Capital Markets winken Investoren im kommenden Jahr durch Rückkäufe und Dividendenerhöhungen zusätzlich 32 Milliarden Dollar. Auch an der Börse in Wien gehörten die Finanzwerte zu den größten Gewinnern. Vienna Insurance verbesserten sich um 7,2 Prozent auf 34,30 Euro, Erste Group Bank gewannen 0,2 Prozent auf 18,41 Euro und Raiffeisen Bank International zogen um 2,5 Prozent auf 25,82 Euro an.
Zudem ist in Österreich die Jahresteuerung im Februar zurückgegangen. Die Inflationsrate sank auf 2,6 Prozent von revidiert 2,8 im Januar. Der Rückgang vornehmlich auf statistische Basiseffekte bei Mineralölprodukten und Nahrungsmitteln zurückgeführt, deren Preise bereits vor einem Jahr deutlich gestiegen waren. Mineralölprodukte blieben im Februar weiterhin auf Jahressicht Hauptpreistreiber, ohne sie hätte die Inflationsrate bei 2,1 Prozent gelegen.
DJG/ros
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March 14, 2012 12:46 ET (16:46 GMT)
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