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Commerzbank einigt sich mit EU-Kommission wegen Eurohypo

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Katze ist aus dem Sack: Die Commerzbank darf die Eurohypo mit Erlaubnis der EU-Kommission in den Konzern integrieren. Alle Aktivitäten der Immobilientochter, die das Frankfurter Institut nicht als Kernaktivitäten definiert, werden in eine Bad Bank ausgelagert und abgewickelt. Einen kleinen Teil des gewerblichen Immobiliengeschäfts der Eurohypo darf die Commerzbank zusammen mit ihrem eigenen Geschäft in den vier Kernländern Deutschland, Frankreich, Polen und dem Vereinigten Königreich weiterführen.

Im Gegenzug für die Erlaubnis verlängert die EU-Kommission das bereits bestehende Übernahmeverbot für die Commerzbank. Bis einschließlich März 2014 darf die Bank keine Unternehmen kaufen - selbst wenn diese nicht aus der Finanzbranche stammen.

Ursprünglich sollte die Commerzbank ihre Tochter Eurohypo bis 2014 verkaufen. Das war allerdings wegen ihres großen Kapitalbedarfs und der umfangreichen Risikopositionen bei Staatsanleihen bei der aktuellen Marktlage nicht möglich.

Die Maßnahmen sind eine Kompensation für 2008 und 2009 erhaltene Staatshilfe.

-Von Alexandra Edinger, Dow Jones Newswires, 
+49 69 29 725 112, alexandra.edinger@dowjones.com 
DJG/aed/sha 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 30, 2012 05:47 ET (09:47 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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