BONN (Dow Jones)--Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Deutschen Bank und der Postbank hat eine weitere Hürde genommen. Am Freitag stimmten der Vorstand und der Aufsichtsrat der Postbank der Vereinbarung zu, wie diese in Bonn mitteilte. Nun soll auf der der Hauptversammlung am 5. Juni der Vertrag endgültig abgesegnet werden. Die Gesellschafterversammlung der Deutschen Bank Finanz-Holding solle "zeitnah" vor der Hauptversammlung Beschluss fassen.
Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag beinhaltet eine Barabfindung von 25,18 Euro je Aktie. Diese Summe sollen die verbliebenen Aktionäre der Postbank erhalten, wenn sie ihre Aktien abgeben. Sollten sie ihre Aktien behalten wollen, stehen ihnen pro Jahr und Aktie 1,89 Euro brutto zu.
Die Frankfurter Bank hatte ab 2009 schrittweise die Übernahme der Postbank vollzogen. Zuletzt hielt sie über 90 Prozent an der ehemaligen Tochter der Deutschen Post. Bei Vorlage des Übernahmeangebotes im Oktober 2010 hatte die Deutsche Bank mit 25 Euro je Aktie etwas weniger geboten als nun im Zuge des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags angestrebt.
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March 30, 2012 06:22 ET (10:22 GMT)
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