Der deutsche Aktienmarkt erleidet am ersten Handelstag nach dem Osterwochenende herbe Verluste. Zur Schlussglocke notiert der DAX rund 2,5 Prozent schwächer bei 6.605 Punkten. Bereits am Morgen sorgen schwache Vorgaben aus den Vereinigten Staaten für eine schlechte Stimmung an den Märkten. Die Talfahrt verschärfte sich am Nachmittag nachdem bekannt wurde, dass die Lager des US-Großhandels deutlich zugenommen haben. Bereits am Freitag sorgten die Daten zum US-Arbeitsmarkt für Ernüchterung an der US-Börse. Anstelle von etwa 200.00 erwarteter neuer Stellen außerhalb der Landwirtschaft wurden nur 120.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das war die geringste Zunahme seit fünf Monaten. Immerhin vermeldete China soeben einen überraschend hohen Handelsbilanzüberschuss für März. Der Überschuss betrug demnach 5,35 Milliarden US-Dollar. Volkswirte hatten dagegen ein Defizit von 3,2 Milliarden Dollar erwartet.
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