Mit einiger Mühe hat Italien neue Staatsanleihen am Markt platzieren können. Zwar konnte das geplante Volumen von drei Milliarden Euro erreicht werden, allerdings mussten die Italiener deutlich höhere Zinsen für die neuen Anleihen bezahlen. Der größte Teil der Emission bestand aus kurzen Laufzeiten von drei Jahren. Diese gelten als weniger kritisch, weil die EZB in diesem Bereich die Banken sehr großzügig mit Liquidität versorgt hat. Die Zinsen stiegen für Papiere mit Laufzeit 2015 von zuletzt 2,76 Prozent auf 3,89 Prozent. Wenig Impulse kamen von den US-Konjunkturdaten. Die Erzeugerpreise im März stagnierten, während Analysten mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet hatten. Im Gegenzug stieg die Kernrate etwas stärker als prognostiziert.
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