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Anleihen - besser mit Inflationsschutz | ||||||||||||||
| Inflation mag derzeit noch kein Thema sein, doch mittel- bis langfristig stehen die Zeichen auf Geldentwertung. Anleihekäufer sorgen jetzt vor. Weil die Wirtschaftsperspektiven alles andere als gut sind, hat die Europäische Zentralbank (EZB) seit November 2011 den Leitzins in zwei Schritten von 1,5 auf 1,00 Prozent gesenkt. Im Januar 2012 hat die Notenbank allerdings keine weitere Zinssenkung vorgenommen, so wie dies von einigen Volkswirten erwartet worden war. Diese hatten darauf verwiesen, dass die Eurozone ihrer Meinung nach im laufenden Jahr in eine Rezession abrutschen wird. Eine solche Prognose ist durchaus denkbar, da die Regierungen der hoch verschuldeten südeuropäischen Staaten ihre Ausgaben senken und die Steuern erhöhen müssen, worunter die Wirtschaft leidet. Inflation noch kein Thema. Der Vermögensverwalter Dr. Alex Hinder rechnet in Europa jedoch nicht mit einer scharfen Rezession. "Dank des anhaltenden Konjunkturaufschwungs in den Schwellenländern werden Waren aus den Euronationen stark nachgefragt, was sich positiv auf die Wirtschaftsleistung Europas auswirkt", erklärt der Gründer und Vorstandschef der in Zürich ansässigen Hinder Asset Management AG. Auch bezüglich der Inflationsentwicklung in Europa ist er optimistisch: Er geht davon aus, dass die Teuerungsrate, die aktuell 2,5 Prozent beträgt, im zweiten Halbjahr 2012 unter zwei Prozent sinken wird. "Sollte jedoch der Ölpreis signifikant steigen - zum Beispiel infolge einer Schließung der Straße von Hormus - würde die Teuerungsrate erheblich steigen", erläutert der Finanzexperte. Lesen Sie die ganze Story im MÄRKTE & ZERTIFIKATE | März/April 2012.
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