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Daimler-Chef Dieter Zetsche hat ehrgeizige Ziele | ||||||||||||||||
| Auf den ersten Blick haben Daimler-Aktionäre
derzeit keinen Grund zur Klage.
Schließlich fuhr der Automobilkonzern im
vergangenen Jahr mit einem Umsatz von
106,5 Milliarden Euro und einem Gewinn
in Höhe von sechs Milliarden Euro das
beste Ergebnis der Firmengeschichte ein.
Und auch die Aktienkursentwicklung kann
sich sehen lassen; rund 20 Prozent legte
der Kurs seit Jahresbeginn zu. Zum Vergleich:
Deutschlands Leitindex DAX kommt
im gleichen Zeitraum "nur" auf ein Plus von
gut elf Prozent. Auch der Start ins neue Jahr
ist gelungen. In den ersten drei Monaten
2012 verkauften die Stuttgarter weltweit mit
knapp 341.000 Pkw etwa 11,6 Prozent mehr
Fahrzeuge als im Vorjahr.
Daimler fährt Konkurrenz hinterher In der Konzernzentrale dürfte sich die Freude dennoch in Grenzen halten. Die Gründe: Was die Anzahl der verkauften Fahrzeuge angeht, reihte sich Daimler 2011 mit 1,26 Millionen veräußerten Mercedes-Benz erstmals hinter Audi ein - und belegt nun hinter BMW und der VW-Tochter lediglich Platz drei unter den Premiumherstellern. Auch in puncto Profitabilität muss Daimler Gas geben. Während Audi eine operative Umsatzmarge von 12,1 Prozent einfährt, kommt BMW auf 11,8 und Mercedes lediglich auf 9,0 Prozent. Nun sollen unter anderem zehn neue Modelle helfen, Daimler wieder an die Spitze zu führen: "Wir wollen nicht nur bei Marke, Produkt und Profitabilität 2020 Nummer eins sein, sondern auch beim Absatz", meinte jüngst Konzernchef Dieter Zetsche. Um diese Ziele zu erreichen, sollen zwischen 2012 und 2017 zudem rund sechs Milliarden Euro an Mehrkosten eingespart werden. Sobald jedoch Anzeichen auftauchen, die das Erreichen dieser Ziele in Gefahr bringen, könnte auch der Aktienkurs unter Druck geraten. Vor allem für weniger risikofreudige Anleger könnte sich daher ein Blick auf die neuen Bonus Zertifikate lohnen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbs.de/markets. | ||||||||||||||||
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