Santa Clara (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinnrückgang von 13 Prozent berichtet. Jedoch konnte mit einem Überschuss von 0,56 Dollar je Aktie die Analystenschätzungen immer noch mit 3 Cent übertroffen werden. Das Unternehmen führt den Gewinnrückgang auf höhere Kosten und schwächere Umsätzen in allen drei Hauptgeschäftsfeldern zurück. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent auf 12,91 Milliarden Dollar, was ebenfalls über den Konsensschätzungen der Analysten von 12,84 Milliarden Dollar liegt. Die Bruttogewinnmarge verzeichnete gegenüber dem Vorquartal einen Rückgang von 65,4 Prozent auf 65,1 Prozent. Von Intel stammen weltweit vier von fünf verkauften Prozessoren. Das Ergebnis des Konzerns gilt daher als wichtiges Barometer für die Entwicklung der gesamten Computerbranche.
Der größte Geschäftsbereich von Intel, die PC Client Group, in der das Geschäft mit Desktop- und Netbook-Chips zusammengefasst ist, verbüßte gegenüber dem Vorquartal einen Umsatzrückgang von 7 Prozent. Der Umsatz im Bereich Rechenzentren schwächte sich um 10 Prozent ab. CEO Paul Otellini bezeichnet das Quartalsergebnis als einen soliden Auftakt in ein neuerliches Wachstumsjahr. Für das aktuelle zweite Quartal stellt der Halbleiterriese einen Umsatz von 13,1 bis 14,1 Milliarden Dollar in Aussicht, die aktuellen Konsensschätzungen gehen von einem Umsatz von 13,43 Milliarden Dollar aus. Die Bruttogewinnmarge im zweiten Quartal soll etwa bei 64 Prozent liegen.
Die Aktie fällt nachbörslich aktuell 2,8 Prozent auf 27,70 Dollar.
