Die HSBC hat Hochtief
Nach den zahlreichen Gewinnwarnungen des vergangenen Jahres und zu Jahresbeginn und der anschließenden Kurskorrektur habe die Gunst der Investoren nun ihren Tiefpunkt erreicht. Angesichts der nun aber auf ein Minimum verringerten Risiken bei Leighton und dem Wechsel des bisherigen ACS-Managers Marcelino Fernández Verdes in den Hochtief-Vorstand sehe er die Aktie jetzt aber nahe an einem Wendepunkt, so Loskamp.
Aus seiner Sicht dürfte Leighton sogar wieder eine Antriebsfeder für die weitere Kursentwicklung der Aktie werden. Außerdem dürfte die sehr gute Gesamtlage sowohl im Baugewerbe als auch im Minengeschäft im laufenden Jahr zu einem Rekord beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn führen. Bis 2016 könnte sich das Ergebnis sogar verdoppeln.
Seine positive Einschätzung begründete der HSBC-Analyst zudem
mit einem Verweis auf die Verkaufspläne des Hochtief-Managements für
die Flughafenbeteiligungen. Hochtief sei bei der Gestaltung eines
möglichen Geschäfts nun flexibler, was einen Erfolg noch in diesem
Jahr wahrscheinlicher mache. Sollte der Verkauf 2012 gelingen,
verschlanke sich damit gleichzeitig die Unternehmensstruktur, und
Hochtief sei insbesondere in Budapest ein kritisches Projekt los.
Loskamp schloss auch nicht aus, dass infolge dessen der Großaktionär
ACS
Entsprechend der Einstufung "Overweight" erwartet HSBC, dass der Aktienkurs innerhalb von zwölf Monaten mindestens fünf Prozentpunkte besser als der Markt abschneiden wird. Volatile Aktien dürften mindestens zehn Prozentpunkte besser abschneiden./tav/rum
Analysierendes Institut HSBC Trinkaus & Burkhardt.
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AXC0192 2012-04-18/16:35


