Der Dax hat heute Schwäche gezeigt und es könnte morgen in die gleiche Richtung weitergehen. Es sei denn die Auktion spanischer Anleihen läuft besser als befürchtet. Dann wäre eine schnelle Umkehr der Verluste möglich.
Spanien stellte sich heute als Widerstand für die Aktienmärkte dar. Der Dax kam schwach aus den Startlöchern und konnte bis Handelsschluss nicht an Fahrt gewinnen. Am Ende schloss der Dax rund ein Prozent im Minus auf 6.732 Punkte. Die zweite Reihe der Indizes ließ sich heute von der trägen Stimmung des Dax anstecken. Der MDax ging mit einem Minus von 0,9 Prozent auf 10.655 Punkte aus dem Handel und der TecDax beendete den Handelstag 0,5 Prozent schwächer auf 783 Zähler.
Ausgelöst wurde die Katerstimmung an den Börsen durch Spanien. Die Investoren sind sich uneinig, ob Spanien seine Krise alleine bewältigen kann. Zusammen mit den satten Kursgewinnen vom Dienstag neigten die Anleger daher zu starken Gewinnmitnahmen.
"Einige nehmen Gewinne mit, aber eigentlich freut sich heute noch jeder über den guten Ausgang der spanischen Auktion gestern. Jetzt heißt es abwarten, was die Versteigerung morgen bringt", sagte ein Händler. Wenn die Emission von zwei- und zehnjährigen spanischen Papieren am Donnerstag ähnlich gut laufe, könnte das den Börsen durchaus neuen Auftrieb geben.
Doch nicht alle Börsianer teilten diesen Optimismus. "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer", schrieb Roger Peeters, Analyst bei Close Brothers Seydler. Der jüngste Abwärtstrend im Dax sei trotz der Kursgewinne noch nicht vorbei. Seit Monatsbeginn hat der Leitindex mehr als fünf Prozent an Wert verloren.
"Wir sind gerade in einer Situation, in der die Probleme der Eurozone jederzeit wieder aufbrechen können", sagte Analyst Philippe Gijsels von BNP Paribas Fortis. "In Frankreich und Griechenland stehen Wahlen an, und die spanische Wirtschaft steht unter ...
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