Außerhalb der Drehkreuze München und Frankfurt will die Lufthansa ihr Geschäft mit der Billigtochter Germanwings zusammenlegen. Die Flotte wird nicht mehr ausgebaut, Strecken werden gestrichen.
Die Lufthansa bringt mit ihren drastischen Sparplänen die Gewerkschaften gegen sich auf. "Wir befürchten einen Personalabbau und Lohnkürzungen, und wir werden alles tun, hier einen Riegel vorzuschieben", sagte eine Verdi-Sprecherin am Samstag. "Die Lufthansa macht im operativen Geschäft guten Gewinn und wir sehen diesen Sparkurs als nicht notwendig an." Es sei ein Unding, wenn die Mitarbeiter, die gute Arbeit leisteten, dafür bezahlen sollten, dass Lufthansa noch mehr Gewinn wolle, sagte die Verdi-Sprecherin weiter.
Lufthansa-Passagievorstand Carsten Spohr hatte in einem Reuters vorliegenden Brief an die Mitarbeiter geschrieben, die Flotte solle in den nächsten drei Jahren nicht mehr wachsen, Strecken sollen gestrichen und zahlreiche Flüge künftig von der Billigflugtochter Germanwings betrieben werden. So will die größte deutsche Fluggesellschaft das Ergebnis im Passagiergeschäft um rund ...
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