In der ersten Runde der Wahl treten insgesamt zehn Kandidaten an, darunter die rechtsextreme Politikerin Marie Le Pen von der Front National und der Chef der Linksfront, Jean-Luc Mélenchon. Die beiden werden voraussichtlich um den dritten Platz streiten. Für eine Wahl zum Präsidenten wird in Frankreich die absolute Mehrheit benötigt. Eine endgültige Entscheidung wird daher wahrscheinlich erst bei einer Stichwahl am 6. Mai fallen. In den französischen Überseegebieten wie Guyana oder Guadeloupe hatten die Präsidentschaftswahlen wegen der Zeitverschiebung bereits am Samstagmorgen (Ortszeit) begonnen. Mit ersten Hochrechnungen wird gegen 20 Uhr nach Schließung der Wahllokale gerechnet.