Flensburg (ots) - Gut für Philipp Rösler, dass beim FDP-Bundesparteitag in Karlsruhe nicht die Wahl des Vorsitzenden auf dem Programm stand, sondern nur die des Generalsekretärs. Sonst hätte der nordrhein-westfälische Spitzenkandidat Christian Lindner seinen Parteichef Rösler wahrscheinlich weggeputscht wie vor 17 Jahren in der SPD Oskar Lafontaine den damaligen Vorsitzenden Rudolf Scharping. Lindner hielt eine mitreißende Rede und gab den 660 jubelnden Delegierten mit seiner Mischung aus Nachdenklichkeit und Angriffslust ein Gefühl davon, wie die FDP wieder zu einer seriöseren, ernster zu nehmenden Partei werden könnte. Dagegen bekam Rösler für seine nervend lange Rede nur deshalb anständigen Beifall, weil die Partei die Reihen kurz vor den lebenswichtigen Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen geschlossen halten wollte. Von Henning Baethge
Originaltext: Flensburger Tageblatt Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59123 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59123.rss2
Pressekontakt: Flensburger Tageblatt Stephan Richter Telefon: 0461 808-1060 redaktion@shz.de
Originaltext: Flensburger Tageblatt Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59123 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59123.rss2
Pressekontakt: Flensburger Tageblatt Stephan Richter Telefon: 0461 808-1060 redaktion@shz.de
© 2012 news aktuell
