Zürich (ots) - Eine gute Ausbildung zahlt sich aus
veb.ch, der grösste Verband der Finanzberufe, präsentiert eine
neue repräsentative Gehaltsstudie seiner Branche: Diese zeigt auf,
dass die Funktion ausschlaggebend für die Höhe des Lohns ist, aber
auch, dass Frauen weiterhin diskriminiert werden. Denn sie verdienen
bei gleicher Ausbildung und Funktion deutlich weniger.
"Berufsleute mit Fachausweis und Diplom schätzt man in der
Wirtschaft und Verwaltung sehr. Die Bezahlung ist denn auch
entsprechend gut", sagt Herbert Mattle, Präsident des veb.ch, des
grössten Schweizer Verbands für Rechnungslegung, Controlling und
Rechnungswesen. Und Mattle bringt damit die neuste Lohnerhebung,
welche der veb.ch zusammen mit der Incon Unternehmungsberatung aus
St. Gallen durchgeführt hat, auf den Punkt: Wer sich weiterbildet,
kann eine bessere Funktion und damit auch eine bessere Gehaltsstufe
erreichen.
Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern
Die repräsentative Umfrage fördert aber auch zu Tage, dass die
Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern eklatant sind: So
verdienen beispielsweise Frauen mit eidgenössischen
Diplomausbildungen wie Experte in Rechnungslegung und Controlling,
Wirtschaftsprüfer, Steuer- oder Treuhandexperte jährlich im Schnitt
30000 Franken weniger als Männer mit der gleichen Ausbildung.
Zwar lässt sich das Lohngefälle zum Teil mit dem Alter, der
Position oder Branche erklären, der grösste Teil bleibt aber auch für
Thomas Meier, Chef der Incon und Verantwortlicher der Analyse,
unerklärlich: "Es erhärtet den Verdacht, dass das Geschlecht für die
Lohnhöhe immer noch eine Rolle spielt", sagte er kürzlich in der "NZZ
am Sonntag".
Repräsentative Studie im Finanzbereich
Die Umfrage unter dem Titel "Die aktuellen Gehälter 2012" basiert
auf insgesamt 2732 Nennungen von Inhaberinnen und Inhabern von eidg.
Fachausweisen und Diplomen aus den verschiedensten Funktionen im
Finanz- und Rechnungswesen. Als Jahreseinkommen wurde das
Bruttojahreseinkommen inklusive regelmässige Lohnbestandteile
definiert. Nicht eingerechnet sind Entschädigungen wie Kinder- und
Familienzulagen, Überzeitentschädigungen, Spesen. Nach variablen
Lohnanteilen wurde separat gefragt.
Broschüre und Grafiken sind erhältlich unter: www.veb.ch
Originaltext: veb.ch
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009705
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009705.rss2
Kontakt:
Herbert Mattle
Präsident veb.ch
Schwerzimattstrasse 69
8912 Obfelden
Tel.: +41/79/401'64'75
veb.ch, der grösste Verband der Finanzberufe, präsentiert eine
neue repräsentative Gehaltsstudie seiner Branche: Diese zeigt auf,
dass die Funktion ausschlaggebend für die Höhe des Lohns ist, aber
auch, dass Frauen weiterhin diskriminiert werden. Denn sie verdienen
bei gleicher Ausbildung und Funktion deutlich weniger.
"Berufsleute mit Fachausweis und Diplom schätzt man in der
Wirtschaft und Verwaltung sehr. Die Bezahlung ist denn auch
entsprechend gut", sagt Herbert Mattle, Präsident des veb.ch, des
grössten Schweizer Verbands für Rechnungslegung, Controlling und
Rechnungswesen. Und Mattle bringt damit die neuste Lohnerhebung,
welche der veb.ch zusammen mit der Incon Unternehmungsberatung aus
St. Gallen durchgeführt hat, auf den Punkt: Wer sich weiterbildet,
kann eine bessere Funktion und damit auch eine bessere Gehaltsstufe
erreichen.
Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern
Die repräsentative Umfrage fördert aber auch zu Tage, dass die
Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern eklatant sind: So
verdienen beispielsweise Frauen mit eidgenössischen
Diplomausbildungen wie Experte in Rechnungslegung und Controlling,
Wirtschaftsprüfer, Steuer- oder Treuhandexperte jährlich im Schnitt
30000 Franken weniger als Männer mit der gleichen Ausbildung.
Zwar lässt sich das Lohngefälle zum Teil mit dem Alter, der
Position oder Branche erklären, der grösste Teil bleibt aber auch für
Thomas Meier, Chef der Incon und Verantwortlicher der Analyse,
unerklärlich: "Es erhärtet den Verdacht, dass das Geschlecht für die
Lohnhöhe immer noch eine Rolle spielt", sagte er kürzlich in der "NZZ
am Sonntag".
Repräsentative Studie im Finanzbereich
Die Umfrage unter dem Titel "Die aktuellen Gehälter 2012" basiert
auf insgesamt 2732 Nennungen von Inhaberinnen und Inhabern von eidg.
Fachausweisen und Diplomen aus den verschiedensten Funktionen im
Finanz- und Rechnungswesen. Als Jahreseinkommen wurde das
Bruttojahreseinkommen inklusive regelmässige Lohnbestandteile
definiert. Nicht eingerechnet sind Entschädigungen wie Kinder- und
Familienzulagen, Überzeitentschädigungen, Spesen. Nach variablen
Lohnanteilen wurde separat gefragt.
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