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Metro-Aktie könnte Tal der Tränen durchschritten haben | ||||||||||||||||
| Zunächst sah es danach aus, dass sich
Anleger mit dem Zahlenwerk des Handelskonzerns
Metro durchaus anfreunden könnten.
Schließlich legte die Aktie am Tag der
Bekanntgabe der Zahlen (Ende März) für
das Geschäftsjahr 2011 sogar leicht zu. In
den folgenden Wochen übernahmen jedoch
die Bären das Ruder - und haben es bisher
auch nicht wieder aus der Hand gegeben.
Rund 18 Prozent büßte der DA X-Titel seit
Ende März an Wert ein. Für den kräftigen
Kursrückgang gibt es gute Gründe: Metro-
Vorstandschef Olaf Koch präsentierte nicht
nur ein enttäuschendes Zahlenwerk, auch
der Ausblick des Konzernchefs fiel verhalten
aus. Wohl vor allem aufgrund der Euro-
Schuldenkrise, der damit einhergehenden Sparprogramme in vielen europäischen
Staaten und der hohen Arbeitslosigkeit
schrumpfte der Umsatz im vergangenen
Jahr um 0,8 Prozent auf 66,7 Milliarden
Euro. Das Vorsteuerergebnis gab ebenfalls
nach - und zwar um 5,6 Prozent auf rund
1,7 Milliarden Euro.
Verhaltener Ausblick Die weiterhin schwierige volkswirtschaftliche Lage werde Konzernangaben zufolge auch 2012 die Umsätze belasten. Mithilfe zahlreicher Gegenmaßnahmen peilt das Unternehmen dennoch einen Anstieg der Umsätze an, wenngleich Anleger auf konkrete Zahlen vergebens warten. Beim operativen Ergebnis hoffen die Düsseldorfer hingegen, das Niveau des Vorjahres zu halten. Probleme bereiten dem Konzern vor allem die Warenhauskette Kaufhof und die SB-Kette Real. Spekulationen zufolge könnten beide Töchter noch im laufenden Jahr veräußert werden. Aufgrund des jüngsten Kursrückgangs der Aktie könnten mittlerweile jedoch alle schlechten Nachrichten im Kurs eingepreist sein. Zudem ist der Anteilschein inzwischen mit einem Kurs- Gewinn-Verhältnis von rund 8 für 2012 recht günstig bewertet.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbs.de/markets. | ||||||||||||||||
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