Hannover, 24.04.2012. Die Clean Energy Partnership (CEP) begrüßt einen neuen Partner: Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG wird den Einsatz von erneuerbaren Energien im Straßenverkehr und den Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes künftig gemeinsam mit den weiteren 15 Partnerunternehmen des Demonstrationsprojekts vorantreiben. Dies verkündeten beide Partner heute auf der Hannover Messe.
(ddp direct) Wir freuen uns sehr, dass die EnBW jetzt ein offizielles Partnerunternehmen der CEP ist, so Patrick Schnell. Die regenerative Erzeugung von Wasserstoff ist der CEP ein wichtiges Anliegen. Bereits die Hälfte des Wasserstoffs an unseren Tankstellen stammt aus regenerativer Erzeugung. Zusammen mit der EnBW und den weiteren Partnerunternehmen arbeiten wir daran, diesen Anteil stetig zu erhöhen. Wir sind auch deswegen Entwicklungspartner für die Wasserstoff-Infrastruktur, weil hier eine Speicheroption für Erneuerbare entstehen kann, die wir für die Energiewende benötigen. Die realisierbaren Potenziale dieses Speichermediums werden wir mit einer neuen H2-Tankstelle in Stuttgart erproben, so Dirk Rosenstock, Leiter Innovationen und Energiedienstleistungen bei der EnBW.
Der Beitritt der EnBW wurde im Anschluss an eine Diskussionsrunde zum Thema Fahren mit Wasserstoff wann haben wir ein flächendeckendes Tankstellennetz? verkündet. Mit vor Ort war auch Thorsten Herbert, Programmleiter Elektromobilität Brennstoffzelle bei der NOW GmbH, der erklärt: Der Beitritt von EnBW zur Clean Energy Partnership verdeutlicht einmal mehr, dass die Verknüpfung des Energie- mit dem Verkehrsbereich über das Thema Wasserstoff Realität wird. Entlang der Wertschöpfungskette vom Ausbau der erneuerbaren Energie über die Speicherung in Form von Wasserstoff bis zur Verwendung des Wasserstoffs als bezahlbarer Kraftstoff in Fahrzeugen, werden in Deutschland neue Arbeitsplätze geschaffen.
Einen Blick auf die Anforderungen aus Sicht der Automobilhersteller gab Dr. Rittmar von Helmolt, Leiter Forschungsstrategie elektrische Antriebe bei der Adam Opel AG: Wasserstoff als Kraftstoff im Automobil bedeutet Unabhängigkeit vom Erdöl. Brennstoffzellenfahrzeuge bieten bestmögliche individuelle Mobilität ohne Beschränkung durch geringe Reichweite oder lange Ladezeiten. Eine ausreichende Dichte an Tankstellen ist natürlich eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür. Die CEP und ihre Partner spielen nicht nur für die Phase der Demonstration dieser Technik, sondern vor allem auch für die Akzeptanz und Marktvorbereitung eine ganz wesentliche Rolle."
Wie sich an der neuen gemeinsam errichteten Tankstelle in Stuttgart zeigt, ziehen EnBW und Linde bei der verstärkten Herstellung von nachhaltig produziertem Wasserstoff an einem Strang. Diese Zusammenarbeit im Dienste einer emissionsfreien und langstreckentauglichen Mobilität kann von einer gemeinsamen CEP-Mitgliedschaft nur profitieren, sagte Markus Bachmeier, Leiter des Bereichs Hydrogen Solutions bei der Linde AG.
Das Fazit am Ende der Diskussionsrunde lautete, dass der Infrastrukturausbau noch einige Anstrengungen erfordert, aber zunehmend und sichtbar an Fahrt aufnimmt. Zusagen von Politik und Unternehmen werden verbindlicher ein Indiz dafür, dass die Markteinführung der Brennstoffzellenfahrzeuge in Sichtweite ist.
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=== Beitritt EnBW zur Clean Energy Partnership (Bild) ===
P. Schnell, Vorsitzender der CEP, D. Rosenstock, Leiter Innovationen und Energiedienstleistungen bei der EnBW, T. Herbert, Programmleiter NOW
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Die Clean Energy Partnership ein Zusammenschluss von sechzehn führenden Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft zu etablieren. Mit Air Liquide, den Berliner Verkehrsbetrieben BVG, BMW, EnBW, Daimler, Ford, GM/Opel, der Hamburger Hochbahn, Honda, Linde, Shell, Statoil, TOTAL, Toyota, Vattenfall Europe und Volkswagen beteiligen sich Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne sowie die Mehrzahl der größten Automobilhersteller und zwei führende Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs an dem wegweisenden Zukunftsprojekt. Seit 2008 wird die CEP durch das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert. www.cleanenergypartnership.de
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist mit einem Umsatz von über 18 Mrd. im Jahr 2011 und rund 20.000 Mitarbeitern eines der größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland und Europa. Wir produzieren, handeln, transportieren und vertreiben Energie und sind aktiv in den Bereichen Strom, Gas sowie Energie- und Umweltdienstleistungen. Mit einem ausgewogenen Geschäftsportfolio und intelligenten Energielösungen wollen wir nachhaltig und profitabel wachsen zum Wohl unserer Partner, Kunden, Mitarbeiter und Eigentümer. Unser Heimatmarkt ist Baden-Württemberg und Deutschland. Darüber hinaus sind wir auch auf weiteren Märkten Europas aktiv. Auch in einem veränderten Energiemarkt heißen unsere vorrangigen Ziele: Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit. Auf dieser Basis streben wir einen optimalen Energiemix an. Neben dem Einsatz konventioneller Energie spielen die Erhöhung der Energieeffizienz und der Ausbau erneuerbarer Energien eine wichtige Rolle.
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April 24, 2012 09:13 ET (13:13 GMT)


