Die Schweizer Großbank UBS hat Wacker Chemie
von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von
95,00 auf 61,00 Euro gesenkt. Das auf die Solarindustrie
spezialisierte Chemieunternehmen habe mit unerwartet niedrigen
Polisiliziumpreisen sowie zusätzlichen Wertminderungen bei der
Tochter Siltronic zu kämpfen, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi
in einer Studie vom Mittwoch. Zudem wolle Wacker auch wegen des
härteren Wettbewerbs die Vermögenswerte schneller abschreiben. Dies
werde die Erträge langfristig belasten. Er habe deshalb seine
Gewinnprognosen für die Jahre 2012 und 2013 um jeweils 47 Prozent
reduziert./edh/la/rum
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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