Der Euro
Zur Wochenmitte tendierten nicht nur die meisten Börsen fest. Auch an den europäischen Anleihemärkten, die in den vergangenen Wochen zeitweise stark unter Druck gestanden hatten, war die Stimmung gut. Neue Hiobsbotschaften zur Schuldenkrise gab es nicht. Zwar warnte die Ratingagentur Fitch vor Risiken in den Niederlanden, das sich mit einer Regierungskrise konfrontiert sieht. Dennoch stellte Fitch das Top-Rating der fünftgrößten Euro-Wirtschaft zunächst nicht auf den Prüfstand. Auch Sperrfeuer aus Deutschland, wo eine Auktion dreißigjähriger Staatsanleihen auf eine ungewöhnlich schwache Nachfrage traf, konnte den Aufwärtstrend des Euro nicht stoppen.
Mit Spannung blicken die Anleger nun in Richtung USA. Dort wird die US-Notenbank Fed am Abend ihre neuen Entscheidungen bekanntgeben. Beobachter rechnen zwar nicht einer abermaligen Lockerung der bereits hoch-expansiven Geldpolitik. Allerdings wird Fed-Chef Ben Bernanke nach dem Zinsentscheid Pressevertretern Rede und Antwort stehen. Darüber hinaus veröffentlicht die Notenbank neue Wachstumsprognosen. Zuletzt war die US-Wirtschaft zwar recht robust gewachsen, und auch die Lage am Arbeitsmarkt hatte sich spürbar entspannt. Jüngste Konjunkturdaten hatten aber kein klares Signal gesendet, ob sich die Erholung in der weltgrößten Volkswirtschaft fortsetzen wird.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse
für einen Euro auf 0,81940 (0,81540) britische Pfund
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