DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
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SPRUCH
"Eine Bank lebt von den schlechten Geschäften, die sie unterlässt." (Unbekannt)
AUSBLICK UNTERNEHMEN
07:00 DE/Rhön-Klinikum AG, Ergebnis 1Q (11:00 BI-PK), Bad Neustadt/Saale
07:15 DE/Deutsche Bank AG, Ergebnis 1Q (09:00 Telefonkonferenz), Frankfurt
07:15 DE/Grenkeleasing AG, Ergebnis 1Q, Baden-Baden
07:30 DE/Bayer AG, Ergebnis 1Q, Leverkusen
07:30 DE/Fielmann AG, Ergebnis 1Q (11:00 BI-PK), Hamburg
07:30 DE/Hugo Boss AG, Ergebnis 1Q, Metzingen
07:30 DE/Vossloh AG, Ergebnis 1Q, Werdohl
07:30 DE/Wincor Nixdorf AG, ausführliches Ergebnis 2Q, Paderborn
07:30 DE/Aixtron SE, Ergebnis 1Q, Herzogenrath
07:30 DE/Praktiker AG, Ergebnis 1Q, Kirkel
07:30 DE/Takkt AG, Ergebnis 1Q, Stuttgart
07:30 SE/AB Volvo, Ergebnis 1Q, Göteborg
07:45 DE/Amadeus FiRe AG, Ergebnis 1Q, Frankfurt
08:00 DE/PSI AG, Ergebnis 1Q, Berlin
08:00 GB/AstraZeneca plc, Ergebnis 1Q, London
08:00 GB/Barclays plc, Interim Management Statement 1Q, London
08:00 GB/British American Tobacco plc (B.A.T.), Interim Management Statement 1Q
08:00 NL/Unilever NV, Ergebnis 1Q, Rotterdam
08:00 NL/Royal Dutch Shell plc, Ergebnis 1Q, Den Haag/London
08:30 ES/Banco Santander SA, Ergebnis 1Q, Madrid
10:00 DE/Munich Re, HV, München
10:00 DE/EnBW Energie Baden-Württemberg AG, HV, Karlsruhe
17:45 FR/Vinci SA, Umsatz 1Q, Paris
17:50 FR/Unibail-Rodamco SE, Umsatz 1Q, Paris
20:00 DE/Deutsche Börse AG, Ergebnis 1Q, Frankfurt
Im Laufe des Tages:
- DE/Volkswagen AG (VW), Ergebnis 1Q, Wolfsburg
- IT/Fiat SpA, Ergebnis 1Q, Turin
DIVIDENDENABSCHLAG
SMT Scharf: 0,950 EUR Axel Springer: 1,700 EUR
AUSBLICK KONJUNKTUR
- IT
10:00 Geschäftsklimaindex April
PROGNOSE: 92,1
zuvor: 92,1
- EU
11:00 Kommission, Geschäftsklimaindex Eurozone April
PROGNOSE: -0,33
zuvor: -0,30
11:00 Kommission, Index Wirtschaftsstimmung April
Wirtschaftsstimmung Eurozone
PROGNOSE: 94,2
zuvor: 94,4
Industrievertrauen Eurozone
PROGNOSE: -7,0
zuvor: -7,2
Verbrauchervertrauen Eurozone
PROGNOSE: -19,8
Vorabschätzung: -19,8
zuvor: -19,1
- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: -10.000 auf 376.000
zuvor: -2.000 auf 386.000
14:30 US/Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) März
16:00 US/Ausstehende Hausverkäufe März
PROGNOSE: +1,3% gg Vm
zuvor: -0,5% gg Vm
- Im Laufe des Tages:
- DE
Destatis, Verbraucherpreise April (vorläufig)
PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+2,0% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/+2,1% gg Vj
AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN
11:00 IT/Auktion von 6-monatigen Schatzwechseln
im Volumen von 8,5 Mrd EUR
11:30 HU/Auktion von 12-monatigen Schatzwechseln im Volumen von
45 Mrd HUF
ÜBERSICHT INDIZES
INDEX zuletzt +/- % DAX 6.704,50 +1,73% DAX-Future 6.701,00 +1,76% XDAX 6.697,83 +1,77% MDAX 10.629,62 +2,48% TecDAX 782,43 +1,91% Euro-Stoxx-50 2.322,91 +1,70% Stoxx-50 2.406,77 +0,41% Dow-Jones 13.090,72 +0,69% S&P-500-Index 1.390,69 +1,36% Nasdaq-Comp. 3.029,63 +2,30% EUREX zuletzt +/- Ticks Bund-Future 140,30% -21
FINANZMÄRKTE
EUROPA
Mit zunächst weiter steigenden Börsen in Europa rechnen Händler am Donnerstag. "Die Berichtssaison steht völlig im Fokus, Makro-Themen und die Euro-Krise sind erstmal vom Radar verschwunden", sagt ein Händler. Die bisherigen Daten seien sehr gut gewesen, so dass der Risikoappetit bereits im Vorfeld der Zahlenvorlagen steige. Im Fokus stehen am Donnerstag besonders die Zahlen der Banken, besonders von Deutsche Bank, Santander und Barclays. "Die Finanzwerte waren gestern schon Hauptträger der Rally, sollte es kein Störfeuer von den Zahlen geben, dürfte es weiterlaufen", so ein anderer Händler. Auch die Autowerte stehen als Branche im Blick. Hier kommen unter anderem Zahlen von Renault, Volvo und Fiat. Auch von der US-Notenbank habe es keine Absage in Richtung eines eventuell möglichen Quantitative Easing gegeben. Damit bleiebe die Markthoffnung auf weitere Lockerungen intakt. Verdrängt würde vor diesem Hintergrund allerdings das Thema Euro-Zone: "Draghi spricht von Wachstumspakt, die EZB soll eventuell Banken direkt stützen und Hollande in Frankreich will den Fiskalpakt nicht in der jetzigen Form", so der Händler. Dies bedeute eine massive Abkehr der Euro-Zone von der Sparpolitik und zeige, dass Deutschland fast alleine stehe mit seinen Vorstellungen.
DAX/MDAX/TECDAX
Sehr fest - Deutsche Bank gewannen vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen 2,1 Prozent. Siemens legten um 1 Prozent zu. Der Konzern hatte seine Gewinnprognose weniger stark als befürchtet gesenkt. Linde (+3,4 Prozent) profitierten von den sehr guten Zahlen des Wettbewerbers Air Liquide. Lufthansa sprangen um 3,8 Prozent, nachdem Morgan Stanley die Aktie auf die "Best Ideas"-Liste gesetzt hatte. K+S verbesserten sich um 4,4 Prozent nach einer erhöhten Prognose von Mosaic. Dialog Semiconductor stiegen im Sog der guten Apple-Geschäftszahlen um 4,8 Prozent. MTU gewannen nach guten Zahlen 4,7 Prozent. Salzgitter legten um 3,9 Prozent zu. Das Unternehmen will die Stahlpreise erhöhen.
XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 UHR): 6.698 (XETRA-Schluss: 6.705) Punkte
Von einem regen nachbörslichen Handel berichtete ein Händler von Lang & Schwarz am Mittwoch. Hohe Umsätze, aber dennoch eine geringe Kursveränderung verzeichnete der Experte bei Bayer. Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer steht laut einem Agenturbericht unmittelbar vor einem milliardenschweren Zukauf. Zudem hat S&P dem Unternehmen einen besseren Bonitätsausblick bescheinigt und den Ausblick auf positiv von zuvor stabil angehoben. Für Qiagen ging es nach der Vorlage von Erstquartalszahlen am späten Abend noch um 1 Prozent aufwärts.
USA / WALL STREET
Der überraschend gute Quartalsbericht von Apple hat für Furore im Technologiesektor gesorgt: Der Subsektor im S&P-500 gewann mehr als 5 Prozent. Die Apple-Aktien sprangen um 8,9 Prozent nach oben. Die Marktreaktion auf das Ergebnis der Fed-Sitzung fiel verhalten aus. Die US-Währungshüter verzichteten trotz einiger Schwächesignale der Wirtschaft vorerst auf einen weiteren Einsatz der Geldspritze und bekräftigten ihr Versprechen, das Zinsniveau bis mindestens Ende 2014 niedrig zu halten. Der Kauf von weiteren Staatsanleihen - im Fachjargon quantitative Lockerung genannt - bleibe aber eine Option. Der Leitzins wurde bei 0 bis 0,25 Prozent belassen. Auf der Konjunkturseite fielen die Daten zu den Auftragseingängen bei langlebigen Wirtschaftsgütern unerwartet schwach aus. Boeing im ersten Quartal gut verdient und daher seine Gewinnprognose erhöht. Die Aktien stiegen um 5,3 Prozent. Caterpillar fuhr im ersten Quartal ein Rekordergebnis ein, das über den Erwartungen der Analysten lag, und hob seine Jahresziele an. Am Markt wurde das aber nicht gewürdigt: Die Caterpillar-Aktie sackte um 4,6 Prozent ab.
DEVISENMARKT
Der Euro ist mit den Fed-Aussagen vom Vorabend wieder deutlich über die Marke von 1,32 Dollar gestiegen und notiert auf dem höchsten Stand seit rund drei Wochen. Von der US-Notenbank habe es keine Absage in Richtung eines eventuell möglichen Quantitative Easing gegeben. Damit bleiebe die Markthoffnung auf weitere Lockerungen intakt. "Die Fed bleibt in einer abwartenden Haltung", so ein Händler. Im Fokus bleibe auch die weitere Entwicklung der Schuldenkrise in der Eurozone.
DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mi, 18.00 Uhr EUR/USD 1,3221 -0,0% 1,3224 1,3210 EUR/JPY 107,3329 -0,2% 107,5493 107,4171 EUR/CHF 1,2017 -0,0% 1,2020 1,2018 USD/JPY 81,1700 -0,2% 81,3250 81,3350 GBP/USD 1,6171 +0,0% 1,6169 1,6146
ROHSTOFFE
ÖL
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung abs. WTI/Nymex 104,08 104,12 0,0 -0,04 Brent/ICE 119,03 119,12 0,0 -0,12
Die Notierungen am Ölmarkt drehten zeitweise ins Minus, nachdem das US-Energieministerium einen mehr als doppelt so hohen Anstieg seiner Rohölvorräte gemeldet hatte als von Analysten erwartet. Das Festhalten der US-Notenbank an ihrer ultra-lockeren Zinspolitik für mindestens zwei weitere Jahre sorgte im späteren Verlauf aber für einen erneuten Richtungswechsel. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI stieg zum Settlement um 0,6 Prozent oder 0,57 Dollar auf 104,12 Dollar.
METALLE
Metall aktuell Vortag Bewegung % Bewegung abs. Gold (Spot) 1.646,25 1.644,48 +0,1% +1,77 Silber (Spot) 30,69 30,73 -0,1% -0,05 Platin (Spot) 1.553,98 1.551,00 +0,2% +2,98 Kupfer-Future 3,70 3,70 +0,1% +0,00
MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR
Actavis-Verkauf belastet erstes Quartal der Deutschen Bank
Die Übernahme des Generikaherstellers Actavis durch den US-Konzern Watson belastet das erste Quartal der Deutschen Bank. Mit der Transaktion beendet das Institut sein Engagement bei Actavis, was im Auftaktvierteljahr zu einer Wertminderung von 257 Millionen Euro auf dieses Engagement führen wird, wie die Deutsche Bank mitteilte.
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
April 26, 2012 01:37 ET (05:37 GMT)
Deutsche Bank tut sich für CDO-Gebot mit Barclays zusammen - Kreise
Im Wettstreit um ein Paket von komplexen Wertpapieren tut sich nun offensichtlich auch die Deutsche Bank mit einem weiteren Interessenten zusammen. Sie wolle gemeinsam mit der britischen Bank Barclays für die von der US-Notenbank zum Verkauf gestellten Papiere im Volumen von rund 7,5 Milliarden US-Dollar bieten, sagten mit den Verhandlungen vertraute Personen.
S&P bescheinigt Bayer besseren Bonitätsausblick
Die Aussichten für die Kreditwürdigkeit des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer sind nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) besser geworden. Entsprechend hob sie den Ausblick auf positiv von zuvor stabil an. Gleichzeitig bestätigte S&P die Ratings des DAX-Konzerns. Das Langfristrating liegt bei "A-", das Kurzfristrating bei "A-2".
Qiagen zeigt sich zum Jahresauftakt in guter Form
Qiagen lässt die Schatten des vergangenen Jahres hinter sich. Der Biotechkonzern ist überraschend stark ins neue Geschäftsjahr gestartet. Im Auftaktquartal konnte das Unternehmen seine Erlöse und Gewinne dank der gestiegenen Nachfrage der Kunden in allen Regionen und Effizienzsteigerungsmaßnahmen deutlich ausbauen.
SEB öffnet Fonds SEB ImmoInvest für einen Tag
Die Fondsgesellschaft SEB Asset Management wird ihren derzeit ausgesetzten Fonds SEB ImmoInvest für einen Tag öffnen. Die Öffnung erfolge am 7. Mai, teilte die Gesellschaft mit. Die Bruttoliquidität betrage am Eröffnungstag mehr als 30 Prozent.
Flaute am europäischen Automarkt drückt Renault-Umsatz
Der schleppende Absatz auf dem europäischen Automarkt macht Renault zu schaffen. Der französische Automobilhersteller musste im ersten Quartal einen Umsatzrückgang um 8,6 Prozent auf 9,54 Milliarden Euro hinnehmen. Dennoch hält die Renault SA am Ziel fest, 2012 einen positiven Cashflow in der Sparte zu erwirtschaften.
Rhön-Klinikum bestätigt Jahresprognosen
Rhön-Klinikum bleibt standfest. Die private Krankenhauskette hält trotz eines schwächeren ersten Quartals an ihren Jahresprognosen fest. Umsatz und Ergebnis sollen 2012 - wie bislang angekündigt - zulegen.
Airbus wird A380-Produktion vorübergehend drosseln - Zeitung
Der Flugzeugbauer Airbus wird die Produktion seines Großraumflugzeugs A380 einem Zeitungsbericht zufolge zurückfahren. Pro Monat werde die EADS-Tochter dann noch 2,3 Maschinen statt bisher 2,7 fertigen, berichtet die französische Zeitung La Tribune auf ihrer Webseite ohne Angabe von Quellen. Dadurch würde der Boeing-Rivale sein Auslieferziel im laufenden Jahr von 30 Flugzeugen verfehlen.
Wende bei Computerchip-Hersteller Hynix lässt auf sich warten
Beim Computerchip-Hersteller Hynix ist der Turnaround weiter ausgeblieben. Die Südkoreaner hoffen jetzt auf eine Markterholung im zweiten Quartal. Gebeutelt durch eine schwache PC-Nachfrage und Überkapazitäten verbuchte der Samsung-Konkurrent im ersten Quartal den dritten Verlust in Folge. Nach einem Vorjahresgewinn von 274 Milliarden Koreanischen Won fiel der Fehlbetrag mit 271,2 Milliarden Won oder umgerechnet 180 Millionen Euro höher aus als von Analysten erwartet.
=== DJG/ros
(END) Dow Jones Newswires
April 26, 2012 01:37 ET (05:37 GMT)
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