Der zweitgrößte britische Pharmakonzern
AstraZeneca
Der Konzernerlös fiel auf 7,3 Milliarden US-Dollar nach 8,3 Milliarden Dollar im Vorjahr. Operativ brach das Ergebnis um mehr als ein Drittel auf 2,2 Milliarden Dollar ein. Unter dem Strich verdiente AstraZeneca 1,6 Milliarden nach rund 3 Milliarden Dollar im Vorjahr. Mit dem Umsatz verfehlte AstraZeneca die durchschnittlichen Analystenerwartungen, während das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten mit 1,81 US-Dollar über den Erwartungen lag.
2012 steht der Konzern wegen weiterer Patentverluste für umsatzstarke Medikamente vor einem schwierigen Jahr. Nach den massiven Stellenstreichungen der vergangenen Jahre hatte Brennan im Februar erneut den Rotstift angesetzt. Zwölf Prozent der zuletzt rund 61.000 Stellen sollen in den kommenden Jahren wegfallen. Für das laufende Geschäftsjahr senkten die Briten die Erwartungen für den Kerngewinn je Aktie. Dieser werde nun 5,85 bis 6,15 US-Dollar betragen. Zuletzt wurden noch 6,0 bis 6,3 US-Dollar in Aussicht gestellt. Im vergangenen Jahr standen noch 7,28 Dollar in der Bilanz./ep/stk
ISIN GB0009895292
AXC0053 2012-04-26/08:34
