Ein nur mäßiges Geschäft in Europa - dafür
bleiben die Schwellenländer durstig: Der französische Wein- und
Spirituosenhersteller Pernod Ricard
Pernod-Ricard-Chef Pierre Pringuet bestätigte die Finanzziele für das laufende Geschäftsjahr. Demnach soll der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft knapp 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Anleger reagierten positiv auf das Quartalsergebnis und belohnten die im franzöischen CAC 40 notierte Aktie am Morgen mit einem Plus von einem Prozent auf 80,62 Euro pro Aktie.
Am Mittwoch hatte der Konzern zudem die Unterzeichnung einer Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bekannt gegeben. Mit dem 5-Jahres-Kredit will Pernod Ricard seine Schulden aus der Akquisition von Vin & Sprit weiter abbauen. Der französische Spirituosen- und Weinkonzern hatte den ehemaligen Inhaber von Absolut Vodka vor vier Jahren für mehr als fünf Milliarden Euro erworben. Pernod Ricard war damit zum zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern weltweit aufgestiegen. Das Unternehmen mit Sitz in Paris ist bekannt für Marken wie Absolut, Ballantine's, Becherovka, Chivas Regal oder Ramazotti./hosmh/stb
ISIN FR0000120693
AXC0087 2012-04-26/09:43


