Europas größte Optikerkette Fielmann
Der Umsatz stieg so um rund 6 Prozent auf 271,5 Millionen Euro. Operativ verdiente Fielmann im ersten Quartal 46,5 Millionen Euro nach 43,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Überschuss verbesserte sich um gut 6 Prozent auf 33,6 Millionen Euro. Die Erwartungen der Analysten wurden erfüllt. Die Aktie lag gegen Mittag mit 0,76 Prozent im Plus.
Fielmann spielt die demografische Entwicklung in die Hände, da immer mehr Menschen eine Seh- oder Hörhilfe brauchen. Vor allem das Geschäft mit Gleitsichtbrillen ist lukrativ. Mittelfristig werde der Absatzanteil dieser Brillen bei Fielmann um mehr als die Hälfte zunehmen, hieß es. Neue Technologien beim Schleifen der Gläser sowie verbesserte Abläufe in den Niederlassungen und der Zentrale dürften die Produktivität in den nächsten zwei Jahren erhöhen. Chancen rechnet sich der Konzern auch bei Sonnenbrillen mit Sehstärke sowie Kontaktlinsen aus.
Fielmann hat sich ein Image aufgebaut, das Qualität zum kleinen Preis verspricht. Da Fielmann nicht nur Händler, sondern zugleich auch Produzent ist, kann das Unternehmen viele Produkte günstiger als die Konkurrenz anbieten. Mit 665 Filialen in Deutschland und dem angrenzenden Ausland ist das Unternehmen Marktführer in der Augenoptik. Im laufenden und im kommenden Jahr sollen jeweils zehn neue Standorte entstehen.
Seinen Marktanteil will das Unternehmen 2012 und 2013 weiter ausbauen und erwartet eine Umsatzentwicklung, die der der Vorjahre entspricht. Im zurückliegenden Geschäftsjahr steigerte Fielmann den Umsatz um sechs Prozent auf eine Milliarde Euro. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich um gute drei Prozent auf 125 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen eine um 4,2 Prozent höhere Dividende von 2,50 Euro je Aktie erhalten./she/fn/wiz
ISIN DE0005772206
AXC0150 2012-04-26/11:56


