MADRID (Dow Jones)--Die spanische Großbank Santander beschert Mexiko den womöglich größten Börsengänge in der Geschichte des Landes. Das Institut bringt Teile seiner schnell wachsenden mexikanischen Tochter an die Börse, wie Konzernchef Alfredo Saenz sagte. Die Vorbereitungen für einen Gang aufs Parkett seien angelaufen.
Die Entscheidung, 25 Prozent der mexikanischen Bank via Börsengang zu verkaufen, sei gefallen, sagte Saenz. Der Zeitplan sehe vor, dass die Transaktion noch dieses Jahr über die Bühne geht, wenn die Marktbedingungen günstig bleiben.
Die mexikanische Bank könnte mit 15 bis 20 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Banco Santander hatte das noch nicht in ihrem Besitz befindliche knappe Viertel an der Mexiko-Tochter im Juni 2010 für 2,5 Milliarden Dollar von der Bank of America übernommen.
Der Deal würde dem Madrider Unternehmen Milliarden Dollar für weitere Akquisitionen in die Kasse spülen. Zudem könnte die Bank mit dem Erlös ihre Kapitaldecke zu einer Zeit stärken, zu der ihre Kreditverluste in Südeuropa auf Rekordniveau liegen.
-Von Christopher Bjork, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mgo/jhe
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April 26, 2012 05:52 ET (09:52 GMT)
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