Am Donnerstagmorgen ist der Dow Jones recht bewegungslos in den Handel gestartet. Er verlor minmal. Es wirkte noch das Ergebnis der gestrigen Sitzung der US-Notenbank nach. Die Fed werde die Zinsen in den USA bis mindestens 2014 niedrig halten, auf weitere Geldspritzen verzichten die Währungshüter aber.
Die Konjunkturdaten fielen wieder gemischt aus. Schlecht lief es für die abermals nach oben revidierten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Sie sanken um 1.000 auf 388.000. Seit Ostern ist der Trend am Arbeitsmarkt damit deutlich negativ. Ein Wert um die 400.000 signalisiert auch Stagnation.
Überraschend gut lief es bei den anstehenden Hausverkäufen für März. Der Index stieg sogar um 4,1 Prozent an. Analysten hatten hier nur 0,5 Prozent erwartet.
Die Federal Reserve Bank Chicago veröffentlichte den National Activity Index für März. Hieraus ging hervor, dass sich der Index im Vergleich zum Vormonat um -0,29 Punkte verschlechterte. Im Februar war der Index noch um 0,07 Punkte gestiegen.
Der Ölriese Exxon Mobil verfehlte die Erwartungen der Analysten im ersten Quartal aufgrund einer geringeren Ölproduktion. Der Umsatz konnte zwar von 114 Milliarden auf 124,05 Milliarden gesteigert werden, dafür sank der Gewinn von 10,65 Milliarden auf 9,45 Milliarden Dollar. Auch für die Aktie ging es daraufhin 1,1 Prozent nach unten.
Trotz eines Gewinnanstiegs im ersten Quartal erfüllte der US-Logistikkonzern UPS die Erwartungen der Analysten nicht. Der Gewinn stieg von 12,58 Milliarden auf 13,14 Milliarden Dollar, was einem Plus von 4,4 Prozent entspricht. Auch der Gewinn verbesserte sich von 915 auf 970 Millionen Dollar und verfehlte die Schätzung der Experten, die 0,02 Dollar pro Aktie mehr erwartet hatten. Deswegen schloss die Aktie mit 2,4 Prozent im Minus.
PepsiCo, der zweitgrößte Softdrink-Konzern der Welt, konnte den Umsatz um 4 Prozent auf 12,43 Milliarden Dollar steigern. Der Nettogewinn verringerte sich zum Vorjahr leicht von 1,14 auf 1,13 Milliarden Dollar. Die Anteilsscheine verloren 0,5 Prozent.


